Show Less
Restricted access

Eine theoretische und empirische Studie über Deutungsmuster von Personalverantwortlichen hoch qualifizierter älterer Arbeitnehmer/innen

Series:

Diana Pantlen

Das Buch beschäftigt sich mit der Problematik der Einstellungsfähigkeit älterer akademisch ausgebildeter Arbeitnehmer (Employability), und zwar unter Bezug auf die Beurteilungskriterien, nach denen Personalverantwortliche mittelständischer Unternehmen im Raum Frankfurt/Main hoch qualifizierte Ältere einzustellen bereit sind. Die grundsätzliche Frage lautet: Haben Personalverantwortliche das Problem des demografischen Wandels erkannt und sind sie hinsichtlich ihrer Einstellungskriterien in der Lage, entsprechende Personalentwicklungsstrategien für ältere Arbeitnehmer zu entwickeln? Mit der Aufdeckung, Klassifizierung und Interpretation von Deutungsmustern legt die Autorin die Logik alltäglicher Denkschemata frei, mit denen das Individuum (Personalverantwortliche) seine sozialen Erfahrungen in einen Funktionszusammenhang bringt.
Show Summary Details
Restricted access

4 Personalentwicklungsstrategien unter Aspekten der Deutungsmuster von Personalentwicklern hinsichtlich der Integrationsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen

Extract



4.1 Entwicklungsstrukturen von Seiten der Personalentwickler in Bezug auf ältere Arbeitnehmer/innen

Da die vorliegende Arbeit sich mit der betrieblichen Integration von Arbeitnehmer/innen auseinandersetzt, ist die Instanz des „Personalentwicklers“ hinsichtlich ihrer Problematik ein zu analysierendes Feld. Die Aufgaben der Personalentwicklung, bzw. der in dieser Abteilung eines Unternehmens beschäftigten Personalentwickler lassen sich als vielschichtig und vielfältig bezeichnen. Personalentwickler sind für die Feststellung der Eignung neu einzustellender Mitarbeiter in Bezug auf ihre Betriebsfunktionen verantwortlich, führen also unter Einsatz ihrer personalen und psychologischen Kenntnisse die Selektion neuen Personals durch, nehmen Beratungsfunktionen wahr, setzen Bildungs- bzw. Förderungsmaßnahmen an, koordinieren den Personaleinsatz, üben planerische und organisatorische Dispositionen für den Betrieb aus und bedürfen dazu eines relativ umfangreichen Sortiments an psychologischer und pädagogischer Kenntnisse und Fähigkeiten (vgl. Mentzel 1997, S. 32).

Um die Problematik von Seiten der Personalentwickler adäquat darstellen zu können, ist mit der wissenschaftlichen Literatur zur Personalentwicklung darauf hinzuweisen, dass das Berufsbild des Personalentwicklers nicht über ein präzises Profil verfügt, das bestimmte Ausbildungsstandards repräsentiert und daher eine spezifische Professionalität verkörpert, so dass es sich aus solcher Perspektive mit der Aktivierbarkeit des trägen Wissens in Bezug auf die Personalauswahl beschäftigt. Mudra konstatiert in diesem Sinne:

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.