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Eine theoretische und empirische Studie über Deutungsmuster von Personalverantwortlichen hoch qualifizierter älterer Arbeitnehmer/innen

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Diana Pantlen

Das Buch beschäftigt sich mit der Problematik der Einstellungsfähigkeit älterer akademisch ausgebildeter Arbeitnehmer (Employability), und zwar unter Bezug auf die Beurteilungskriterien, nach denen Personalverantwortliche mittelständischer Unternehmen im Raum Frankfurt/Main hoch qualifizierte Ältere einzustellen bereit sind. Die grundsätzliche Frage lautet: Haben Personalverantwortliche das Problem des demografischen Wandels erkannt und sind sie hinsichtlich ihrer Einstellungskriterien in der Lage, entsprechende Personalentwicklungsstrategien für ältere Arbeitnehmer zu entwickeln? Mit der Aufdeckung, Klassifizierung und Interpretation von Deutungsmustern legt die Autorin die Logik alltäglicher Denkschemata frei, mit denen das Individuum (Personalverantwortliche) seine sozialen Erfahrungen in einen Funktionszusammenhang bringt.
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5 Methodische Vorgehensweise und Forschungsdesign der empirischen Untersuchung

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5.1 Darstellung und Begründung der ausgewählten Forschungsmethoden

Die Vorgehensweise mit dem Einsatz des problemzentrierten Interviews verortet sich im Raum der qualitativen Sozialforschung. Die Typologie der zugehörigen Vorgehensweise impliziert gegenüber ihren Untersuchungsobjekten eine Offenheit, die darauf beruht, dass im Forschungsprozess selbst Hypothesen und Theorien konzipiert werden können, die beim Auftreten neuer Erkenntnisse der Modifikation unterliegen können.

Die qualitative Forschung versucht sich dem Phänomen der Wahrheit im Rahmen eines Diskurses zu nähern und nutzt dazu soziale und kommunikative Prozesse. Für die Datenerhebung gelangt also keine standardisierte Methode zur Anwendung. Vielmehr geht sie von den Voraussetzungen des Dialoges aus. Die Auswertung der Daten erfolgt sodann später durch interpretative Verfahren (Flick, 1995, S. 170). Die qualitative Forschungsrichtung hebt auf die gesellschaftlichen Bezüge vor dem Hintergrund des subjektiven Erlebens, also auf eine Innenperspektive der Interviewten ab (Lamnek, 2005, S. 262).

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