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Allgemeinbildung und Curriculumentwicklung

Herausforderungen an das Fach Wirtschaft – Arbeit – Technik

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Edited By Bernd Meier and Gerhard Banse

Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer nationalen Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines einheitlichen Rahmenlehrplans für die Länder Berlin und Brandenburg. Dabei wird – ausgehend von grundlegenden Positionen zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung – ein exemplarischer Ansatz gewählt und die Curriculumentwicklung für das relativ junge Unterrichtsfach Wirtschaft – Arbeit – Technik näher untersucht. Neben aktuellen Fragen der Curriculumentwicklung der Gegenwart werden vor allem differenzierte Positionen der nationalen Fachgesellschaften zu einer zeitgemäßen technisch-ökonomischen Bildung deutlich. Das Buch leistet einen Beitrag zur Entwicklung von Perspektiven für eine interdisziplinäre Forschung, die eine arbeitsorientierte Bildung für alle Kinder und Jugendlichen zum Ziel hat.
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Schlusswort zur Jahrestagung

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Es ist schon eine gute Entscheidung, wenn unsere Bildungsministerien vor der Inkraftsetzung von Rahmenlehrplänen für die Entwürfe eine Phase zur Anhörung von Stellungnahmen durch Lehrkräfte und Fachverbände anbieten. Wie sinnvoll ein solches Vorgehen ist, war an den engagierten und ausführlichen Diskussionen auf der Jahrestagung 2015 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. eindeutig zu erkennen. Das ist eine erste der positiven Rückmeldungen an die verantwortlichen Politiker.

Konsens bestand unter den Teilnehmern auch dahingehend, dass es zu begrüßen ist, dass sich die Nachbarländer Berlin und Brandenburg entschieden haben, gemeinsam einen Rahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 zu erstellen. Eine solche länderübergreifende Kooperation bietet gute Chancen für die Optimierung von bildungspolitischen Konzepten. Die (Vor-)Erfahrungen von zwei Bundesländern zu bündeln und das Curriculum auf diesem Wege zu optimieren, ist eine gute Konsequenz des häufig kritisch thematisierten Kulturföderalismus. Das ist die zweite positive Rückmeldung an die verantwortlichen Politiker.

Die Zielperspektive solch einer gemeinsamer Arbeit muss allerdings ein Konzept sein, das gekennzeichnet ist durch ein hohes Maß an Fachlichkeit und durch eine klare zukunftsorientierte Wegweisung im Ausgleich der jeweiligen Interessenlage der beiden beteiligten Bundesländer.

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