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Von der Conquista zur Responsibility while Protecting

Die Debatte der humanitär gerechtfertigten Kriegsführung aus lateinamerikanischer Perspektive

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Stefan Knauß

Können Kriege aus humanitären Gründen gerecht sein? Der Autor verfolgt die lateinamerikanischen Antworten auf diese Frage von der Eroberung des Kontinents bis in die Gegenwart. Er zeigt, wie sich Philosophen, Völkerrechtler und Diplomaten angesichts des iberischen Kolonialismus für eine gezügelte humanitäre Interventionspolitik einsetzen können. Die behutsame Rekonstruktion einer lateinamerikanischen Perspektive liefert eine umfassende und detaillierte, nicht-eurozentrische Sicht auf die Geschichte der Menschenrechte. Dieser alternative Zugang zu Debatten des Völkerrechts, der Theorie des gerechten Krieges und der Ethik der internationalen Beziehungen trägt zu einem interkulturellen Verständnis der Menschenrechte und ihrer Durchsetzung bei.
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Literatur

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Adams, Simon (2012): Emergent Powers: India, Brazil, South Africa and the Responsibility to Protect. www.huffingtonpost.com/simon-adams/un-india-brazil-southafrica_b_1896975.html, 28.01.2013

Agamben, Giorgio (1998): Homo sacer: Sovereign power and bare life.

– (2003): Was von Auschwitz bleibt: Das Archiv und der Zeuge, Frankfurt a. M.

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