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Recht des Angeklagten auf Vertretung

Menschenrechtliche Standards und ihre Auswirkungen auf den deutschen Strafprozess

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Jennifer Pöschl

Im Blickpunkt des Buches stehen das Recht des Angeklagten auf Vertretung, das der EGMR aus Art. 6 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 lit. c EMRK ableitet – und die Frage, wie diese Judikatur in nationales Recht umzusetzen ist. Die Autorin analysiert den aktuellen «Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Vertretung in der Berufungsverhandlung […]». Außerdem untersucht sie die Auswirkungen der anstehenden Gesetzesänderung auf die erste Tatsacheninstanz sowie das Ordnungswidrigkeiten- und Jugendstrafverfahren.
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1. Kapitel: Einführung

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1.   Kapitel: Einführung

„In den ersten Jahrzehnten ihrer Geltung hat die EMRK in einem fast ungestörten Dornröschenschlaf verbracht. (…) Inzwischen ist die Zeit des Tiefschlafs jedoch vorbei.“1

§ 1.  Einordnung des Themas

So leitete Weigend im Jahr 2000 einen Aufsatz zur Europäischen Menschenrechtskonvention ein.

Im Jahr 2014 ist vielleicht der Tiefschlaf der EMRK vorbei, doch die Benommenheit, die aus dem jahrzehntelangen Schlaf resultiert, hält in Deutschland nach wie vor an.

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