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Meine Sprachen, meine Forschung und ich

SprachwissenschaftlerInnen reflektieren über ihre Arbeit- Festschrift für Rudolf de Cillia

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Edited By Verena Krausneker and Marie-Luise Volgger

Diese Festschrift für Rudolf de Cillia entstand auf Initiative und unter Herausgeberschaft seiner ehemaligen DissertantInnen. Der Sammelband vereint daher ausschließlich Beiträge von ForscherInnen, deren wissenschaftliche Laufbahn durch den Geehrten so positiv geprägt wurde. Den Ausgangspunkt aller Beiträge stellt jeweils eine von Rudi de Cillia betreute Dissertation dar, wobei die AutorInnen eine der folgenden Perspektiven aufgreifen: Sie reflektieren sich selbst als Forschende, rekapitulieren das Thema ihrer Dissertation in Hinblick auf den aktuellen Forschungsdiskurs oder stellen Bezüge zwischen einer aktuellen Forschungsfrage und ihrer jeweiligen Dissertation her.
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Sprachenpolitik im Internationalen Krisen- und Konfliktmanagement am Beispiel des Österreichischen Bundesheeres

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Sprachenpolitik- und Mehrsprachigkeitsforschung und der Name Rudi de Cillia sind in Österreich aber auch weit darüber hinaus untrennbare Begriffe. Ich hatte das große Glück, Rudi de Cillia im Zuge eines außeruniversitären Seminars zufällig kennenzulernen. Als ich ihm meinen Bildungshintergrund als Berufsoffizier, Sprachmittler und Politologe schilderte und mein Interesse an einer Dissertation in Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit bekundete, war er sogleich bereit, die Betreuung dieser Arbeit mit zu übernehmen. Auch unterstützte er mich in der Organisation eines Symposiums an der Landesverteidigungsakademie mit dem Thema „Mehr Sicherheit durch Mehrsprachigkeit“ im Jahr 2009. Dabei wurde erstmals in Österreich die Bedeutung von Mehrsprachigkeit im Bereich der Sicherheit durch hochrangige Vortragende der sicherheitsrelevanten Ressorts, des Außen-, Innen- und (mit Schwergewicht) des Verteidigungsministeriums sowie renommierter nationaler und internationaler MehrsprachigkeitsexpertInnen vorgetragen bzw. diskutiert. Schließlich habe ich meine Dissertation mit dem Thema „Sprachenpolitik und Mehrsprachigkeit in der Österreichischen Verteidigungspolitik“ in den Jahren 2009 bis 2011 unter seiner maßgeblichen Mitbetreuung erstellt.

Rudi de Cillia hat somit wesentlich dazu beigetragen, oben angeführte Forschungsfelder in den Bereich der Sicherheit im Allgemeinen und in den Bereich der Verteidigungspolitik im Besonderen hineinzutragen. Er war auch Motor für die Aufnahme des Sprachinstituts des Bundesheeres in das Österreichische Sprachenkomitee in dem ich nunmehr den Bereich „Erwachsenenbildung, Sozialpartner und Beruf“ vertreten darf. Es ist mir daher eine große Freude, diesen Forschungsbereich hier kurz vorzustellen und die jüngsten Entwicklungen kurz zu umreißen.

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