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Gewalt im Namen Gottes

Die Verantwortung der Religionen für Krieg und Frieden – 16. Ökumenische Sommerakademie Kremsmünster 2014

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Severin J. Lederhilger

Der Islamische Staat in Syrien und im Irak, die Massaker von Boko Haram in Nigeria – immer neue religiös motivierte Terrorakte rufen weltweite Betroffenheit hervor, auch unter gläubigen Menschen. Weder Bibel noch Koran rechtfertigen einfach jegliche Gewalttat oder Krieg im Namen Gottes, wenn man sich mit Sprache und Sinn dieser Texte kritisch auseinandersetzt. Der Tagungsband der 16. Ökumenischen Sommerakademie Kremsmünster 2014 dokumentiert Vorträge mit unterschiedlichem konfessionellen, religiösen und weltanschaulichen Hintergrund. Sie alle beschäftigen sich mit der Thematik religiös motivierter Gewalt aus der Perspektive der Philosophie, der Praktischen Theologie und Religionspädagogik, der Religions-, Bibel- und Islamwissenschaft. Zu Wort kommen auch Repräsentanten der Friedensarbeit im Militär, in christlichen Vereinigungen und in der kirchlichen Pastoral.
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Friedenssicherung durch Militär

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Die Thematik meines Kurzvortrages möchte ich anhand von vier Punkten abhandeln: 1. Zunächst ist alles in einen geo-politischen Rahmen zu stellen, denn nur wenn man das große Bild wahrnimmt, kann man Dinge in einen Zusammenhang bringen, diese erläutern und damit versuchen zu verstehen, warum etwas in einer gewissen Weise passiert. 2. In einem zweiten Aspekt ist dann der internationale Kontext dieser Veränderungen zu sehen unter dem Blickwinkel von internationaler Sicherheit und Frieden. Das ist ein ständiges Thema im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wenn, wie in der Ukraine, in Syrien und an vielen anderen Orten dieser Welt festgestellt wird, dass der Friede und die Sicherheit gefährdet sind und etwas unternommen werden muss. 3. Der dritte Punkt beleuchtet dann die Ableitung aus diesen Veränderungen für die Streitkräfte. Was heißen und was bringen die Veränderungen der letzten 25 Jahre, wenn man das Militär für Frieden und Sicherheit weltweit einsetzen möchte? 4. Im letzten Punkt sollen noch die aktuellen Herausforderungen beleuchtet und kurze Ableitungen getroffen werden.

1. Überblick zur aktuellen globalen Konflikt-Geschichte

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