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Populäre Geschichtsmagazine in internationaler Perspektive

Interdisziplinäre Zugriffe und ausgewählte Fallbeispiele

Susanne Popp, Jutta Schumann, Fabio Crivellari, Michael Wobring and Claudius Springkart

Seit Jahrhundertbeginn boomt der Markt populärer Geschichtsmagazine in Europa und anderen Weltregionen. Ihre Vielfalt und Auflagenhöhe machen sie zu bislang weithin unterschätzten Agenten der öffentlichen Geschichtskultur und des «Histotainments».
Dieser Band widmet sich dem Phänomen aus geschichtsdidaktischer, medienpsychologischer sowie kultur- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. Darüber hinaus analysieren zehn Länderstudien die Marktbedingungen und die Geschichtspräsentationen auf den Coverseiten von 20 internationalen Magazinen. Von Interesse ist das Buch für Vertreter/-innen der Geschichts-, Politik- und Mediendidaktik, der Kultur- und Kommunikationswissenschaften sowie des (Geschichts-)Journalismus und der Lehrerbildung.
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Claudius Springkart - Eine Analyse der Titelblätter populärer Geschichtsmagazine. Annäherung an ein internationales geschichtskulturelles Phänomen

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Claudius Springkart

Eine Analyse der Titelblätter populärer Geschichtsmagazine. Annäherung an ein internationales geschichtskulturelles Phänomen

„G/GESCHICHTE“, „HISTORIA“, „L’HISTOIRE“, „HISTORY TODAY“, „NTV TARIH“ – kombiniert man den Suchbegriff „Magazin“ bzw. „Magazine“ mit der jeweiligen landessprachlichen Übersetzung des Begriffes „Geschichte“ (in seiner Bedeutung als „Vergangenheit“), lässt bereits eine kurze Recherche im World Wide Web erahnen, dass populärwissenschaftliche Magazine, die sich diesem „Spezialbereich“ gewidmet haben, als inter- bzw. supranationales Phänomen von Geschichtskultur eine Vielzahl an Vergleichsmöglichkeiten bieten. Im Rahmen einer Tagung im Herbst 20101 konnten erste Einblicke in weltweite Erscheinungsformen von Geschichtsmagazinen diesen Eindruck nur bestätigen. Zugleich haben die große Diversität und Heterogenität der damals vorgestellten Beispiele auf der einen Seite und der Mangel an Forschung auf diesem Gebiet auf der anderen Seite deutlich gemacht, dass eine international vergleichende Annäherung an das Phänomen „Geschichtsmagazin“ aufgrund der gegebenen Bedingungen auf einen Teilaspekt des Gegenstandes beschränkt werden musste. Die Forschung zum Geschichtsmagazin als einem speziellen Teil der Populärkultur und eine spezifische Form der populären Geschichtsschreibung ist in den Medien- und Geschichtswissenschaften – und damit auch in der Didaktik der Geschichte – bisher nicht über eine erste Annäherung ← 217 | 218 → hinausgekommen,2 auch wenn vereinzelt auf Vorgängerarbeiten zurückgegriffen werden konnte.3← 218 | 219 →

1. Ausgangspunkte für die Titelblattanalyse

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