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Populäre Geschichtsmagazine in internationaler Perspektive

Interdisziplinäre Zugriffe und ausgewählte Fallbeispiele

Susanne Popp, Jutta Schumann, Fabio Crivellari, Michael Wobring and Claudius Springkart

Seit Jahrhundertbeginn boomt der Markt populärer Geschichtsmagazine in Europa und anderen Weltregionen. Ihre Vielfalt und Auflagenhöhe machen sie zu bislang weithin unterschätzten Agenten der öffentlichen Geschichtskultur und des «Histotainments».
Dieser Band widmet sich dem Phänomen aus geschichtsdidaktischer, medienpsychologischer sowie kultur- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. Darüber hinaus analysieren zehn Länderstudien die Marktbedingungen und die Geschichtspräsentationen auf den Coverseiten von 20 internationalen Magazinen. Von Interesse ist das Buch für Vertreter/-innen der Geschichts-, Politik- und Mediendidaktik, der Kultur- und Kommunikationswissenschaften sowie des (Geschichts-)Journalismus und der Lehrerbildung.
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Susanne Popp, Jutta Schumann & Michael Wobring - Populäre Geschichtsmagazine im internationalen Vergleich. Merkmale, Trends und Ausblick

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Susanne Popp, Jutta Schumann & Michael Wobring

Populäre Geschichtsmagazine im internationalen Vergleich. Merkmale, Trends und Ausblick

Der Band präsentiert eine große Bandbreite von Länderbeispielen. Dabei kann die Vielfalt der Gegebenheiten den Blick nicht nur für nationale Besonderheiten und transnationale Verflechtungen, sondern auch für die verschiedenartigen Faktoren öffnen, die mit dem Phänomen „populäre Geschichtsmagazine“ in den jeweiligen politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Kontexten verbunden sind.

In den acht in diesem Band versammelten Länderstudien, die das gemeinsame Analyse-Instrument bzw. eine Adaption davon1 benutzten, wurden insgesamt 1023 Coverseiten von Special-Interest2-Geschichtsmagazinen untersucht.3 Die Analyse der Titelblätter – in der Regel über fünf aufeinander folgende Jahrgänge hinweg – verfolgte im Wesentlichen das Ziel, einen Eindruck von den historischen „Eyecatcher“-Themen und ihrer Aufmachung zu gewinnen, mit denen die Käufer „auf den ersten Blick“ angesprochen und gewonnen werden sollen. Für diese Untersuchung wurden zumeist die jeweils marktführenden Special-Interest-Formate herangezogen. Bei den Ergebnissen muss berücksichtigt werden, dass die „Blickfang“-Themen, die auf den Titelblättern erscheinen, in erster Linie die Strategie der Aufmerksamkeitssteuerung mit Hilfe des Ersteindrucks ersichtlich machen. Trotzdem zeigt der Vergleich der gewonnenen Ergebnisse, dass transnational relevante Trends erkennbar sind, die Gegenstand dieses Beitrags sein sollen. ← 453 | 454 → Eine Analyse der konkreten Heftinhalte kann jedoch mit Hilfe einer Titelblattanalyse nicht geleistet werden. Ebenso besteht nicht zwingend ein Zusammenhang zwischen der – an geschichtsdidaktischen Maßstäben gemessenen – Qualität der Titelblattgestaltung und der...

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