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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

Düstere Aussichten – Margaret Atwoods imaginative Expeditionen in das Unwohnliche"- </I>Symposium 27. und 28. September 2014 in Düren

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Dieter Petzold

Inklings nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e. V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält neun Vorträge der Tagung Düstere Aussichten – Margaret Atwoods imaginative Expeditionen in das Unwohnliche, die 2014 in Düren stattfand und sich neben Atwoods Romanen auch mit der Rolle des Nordens in der Literatur beschäftigte. Fünf weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen ergänzen das Buch.
Inklings was the name of a group of Oxford scholars and writers whose best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings-Gesellschaft, founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of their works and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are being published in yearbooks. This volume contains nine papers presented at the 2014 conference on Dark Visions – Margaret Atwood’s Imaginative Travels into the Regions of the Uncomfortable. The contributions deal with Atwood’s novels and also with the role of the North in literature at large. In addition, there are five general articles and numerous reviews.
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Egli, Florinne. „Wo ist sein Leben hingekommen?“ Sterben und Tod in ausgewählten Bilderbüchern der Gegenwart. Zürich: Chronos Verlag, 2014. 112 S., 36 Farbabb., SFR 32,00.

Kaum ein Bilderbuchthema ist so poetisch und so anrührend wie das in der Gesellschaft so gern tabuisierte Sterben und der Tod. Jährlich erscheinen neue, immer wieder auf ihre Art beeindruckende Bilderbücher, die sich längst nicht nur an die meist mit dem Bilderbuch assoziierte Adressatengruppe der Drei- bis Fünf- oder in Ausnahmefällen vielleicht Achtjährigen richten, sondern vom erzählerischen und künstlerischen Aspekt her auch für erwachsene Leser gewinnbringend zu rezipieren sind. In „Wo ist sein Leben hingekommen?“ Sterben und Tod in ausgewählten Bilderbüchern der Gegenwart analysiert Florinne Egli eine zufällig getroffene Auswahl von 33 Bilderbüchern, die zwischen den Jahren 2000 und 2011 im deutschsprachigen Raum erschienen sind. Sie möchte damit der Frage nachgehen, wie Tod und Sterben und der Umgang damit im Bilderbuch dargestellt werden und welche Mentalitäten im Zusammenhang mit Sterben und Tod daraus abzuleiten sind.

Florinne Egli steigt in ihrer Masterarbeit sehr forsch in das Thema ein. Der historische Abriss zum Thema Bilderbuch fasst in größtmöglicher Knappheit die zentralen Stationen des Bilderbuchs im Lauf seiner Entwicklung zusammen und verweist auf die heute zu beobachtende Vielfältigkeit und Komplexität von illustrierten Werken, in denen Text und Bild im Idealfall jeweils die gleiche Bedeutung beizumessen sei. In einem zweiten grundlegenden...

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