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Contingent Convertible Bonds

Zweck, Ausgestaltung und rechtliche Rahmenbedingungen

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Mohamed Bou Sleiman

Kein Ereignis jüngerer Vergangenheit hat sich nachhaltiger auf die wirtschaftspolitischen Debatten der letzten Jahre ausgewirkt, als die aus der amerikanischen Subprimekrise erwachsene Finanzmarktkrise. Als regulatorische Präventivmaßnahme wurde von führenden Wirtschaftswissenschaftlern immer wieder die Einführung sog. CoCo-Bonds ins Gespräch gebracht. Diese Studie setzt sich auf Basis ökonomischer und aktienrechtlicher Analysen intensiv mit den Voraussetzungen und Folgen des durch CoCo-Bonds induzierten Debt-Equity-Swaps auseinander. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass CoCo-Bonds innerhalb des gegenwärtigen gesetzlichen Rahmens nur unzureichende Wirksamkeit entfalten und sich sogar krisenverschärfend auswirken können und zieht hieraus de lege ferenda entsprechende Konsequenzen.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den noch immer nicht überwundenen Folgen der Finanzmarktkrise, die ihren Ursprung im Zusammenbruch des U.S.-amerikanischen Immobilienmarktes im Sommer 2007 hat. Contingent Convertible Bonds haben, je nach Ausgestaltung, das Potential, die Krise eines Finanzinstituts zu verschärfen oder aber einer solchen entgegenzuwirken. Dies ist der Anlass dafür gewesen, dieses neuartige Finanzinstrument einer näheren ökonomischen sowie juristischen Prüfung zu unterziehen. Die Arbeit wurde im Wintersemester 2014/2015 von der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen und befindet sich auf dem Stand vom Juni 2014.

Danken möchte ich vor allem meinem geschätzten Doktorvater Herrn Dipl. Oec. Prof. Dr. Gerald Spindler, der mich bereits vor der Absolvierung meines Ersten Staatsexamens als studentische Hilfskraft an seinem Lehrstuhl in das wissenschaftliche Arbeiten einführte, mir nach meinem bestandenen Examen die Möglichkeit gab, das Erlernte als wissenschaftlicher Mitarbeiter an seinem Lehrstuhl weiter zu vertiefen, schließlich meine Doktorarbeit betreute und mich während all dieser Zeit stets förderte.

Mein Dank gebührt auch Herrn Dr. Roman Kasten, der mich aus der Praxis kommend auf die Relevanz dieser äußerst interessanten Thematik hingewiesen hat. Zudem möchte ich Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Heun für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens sowie Herrn Prof. Dr. Martin Ahrens für die Übernahme des Vorsitzes im Rahmen des Rigorosums danken. Ferner möchte ich den vorbildlichen Ansatz der Universität Göttingen besonders lobend erw...

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