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Kaiser Michael IX. Palaiologos: sein Leben und Wirken (1278 bis 1320)

Eine biographische Annäherung

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Helga Gickler

Das Buch befasst sich mit Kaiser Michael IX. Palaiologos, der in der Literatur bisher kaum beachtet, sondern als «Mitkaiser» ohne selbstständige Funktionen gesehen wurde. Helga Gickler untersucht die Gründe dafür. Die abwertende lateinische Übersetzung des Historiographen Pachymeres, der wahrscheinlich Michaels Lehrer war, beeinflusste viele neuzeitliche Historiker. Als Feldherr agierte Michael völlig eigenständig und propagierte Freiwilligenheere. Er war jedoch 1302–03 gegen die osmanischen Heere im Westen Kleinasiens und 1303–05 gegen die Katalanische Kompanie in Thrakien erfolglos. Seine Präsenz in der Epigraphik und in der Münzprägung unterstreicht seine Bedeutung. Sein plötzlicher Tod wird als Giftmord durch seinen Sohn Andronikos III. gedeutet.
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Vorwort

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Als ich 1997 ein Zweitstudium an der Universität zu Köln aufnahm, entschied ich mich bewusst gegen eine Vertiefung meines Philologiestudiums der sechziger Jahre (Romanische und Klassische Philologie), vielmehr wollte ich meinen langjährigen Griechenland-Enthusiasmus mit neuen Erkenntnissen bereichern in den Fächern Archäologie, Alte Geschichte und nach einiger Überlegung: Byzantinistik. Aus dieser „terra incognita“ wurde bald das Hauptfach dank der Begeisterungsfähigkeit des Lehrstuhlinhabers Prof. Dr. Peter Schreiner. An das Magisterexamen im Jahre 2002 schloss sich die Promotion an. Die Themenfindung gestaltete sich schwierig. Mein Wunschthema, eine Biographie der Helena, Konstantins Mutter, stellte sich als von althistorischer Seite vielfach behandelt heraus. Stattdessen schlug mir Professor Schreiner vor, einen Kaiser zu bearbeiten, der noch nicht mit einer Monographie bedacht sei, nämlich Michael IX. Palaiologos. Nach einer längeren Einarbeitungszeit – der Palaiologenzeit hatte ich zuvor wenig Aufmerksamkeit gewidmet – und einigen persönlich bedingten Unterbrechungen nahm das Thema unter der geduldigen Obhut von Professor Schreiner allmählich Gestalt an. Auch nach seiner Emeritierung stand er jederzeit für Fragen – entweder am Telefon oder bei Besuchen – zur Verfügung. Auch Professor Dr. Andreas Külzer (Wien – Köln) hat mich bei anstehenden Problemen immer unterstützt. Als Kommilitone, als Assistent an der Universität zu Köln und als Professor in Budapest bereicherte Niels Gaul meine Arbeit durch wichtige Anregungen. Seit 2005 vermittelte mir Professor Dr. Claudia Sode, Nachfolgerin von Professor Schreiner, in zahllosen Gesprächen Impulse für diese Arbeit und sorgte mit der regelmäßigen Veranstaltung von Kolloquien...

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