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Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein

Die Burgenlandschaft zwischen Elbe und Königsau im Hoch- und Spätmittelalter

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Edited By Oliver Auge

Der Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung zum Thema «Burgen in Schleswig-Holstein», die vom 20. bis 22. September 2013 in der Sparkassenakademie in Kiel stattfand. Ausgewiesene Burgenexperten der Bereiche Geschichte, Archäologie und Denkmalpflege skizzieren den aktuellen Forschungsstand, präsentieren neue Ergebnisse und zeigen Perspektiven auf, um das «vergessene Burgenland Schleswig-Holstein» wissenschaftlich weiter zu erschließen und es einer breiteren Öffentlichkeit in Erinnerung zu bringen. Zudem wird vergleichend auf die Entwicklungen in den Nachbarregionen Mecklenburg, Dänemark und Niedersachsen sowie in Südwestdeutschland eingegangen. Der Band vermittelt somit einen guten Eindruck zum Stand der aktuellen Burgenforschung weit über Schleswig-Holstein hinaus.
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Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein? Eine Einführung

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Seit März 2009 besteht die Kieler Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins in Mittelalter und früher Neuzeit. Seit dieser Zeit hat dieselbe schon fünfzehn Tagungen zu den verschiedensten Themen, nicht nur der engeren schleswig-holsteinischen Geschichte, durchgeführt.1 Bereits vier weitere Tagungen und Workshops sind ins Auge gefasst. Diese Tagungen richten sich natürlich stets an ein wissenschaftliches Publikum, verstehen sich gleichzeitig und gleichgewichtig aber jeweils auch als entscheidender Transmissionsriemen an der für eine nachhaltige regionalhistorische Arbeit so zentralen Schnittstelle zwischen universitärem Forschungs- und Arbeitsbereich und der außeruniversitären, historisch interessierten Öffentlichkeit. Von der Verbindung zwischen der Wissenschaft an der Universität und dem Interesse draußen im Land und auf dem Land, die in dieser Gewichtung für die Regionalgeschichte im Vergleich zu den anderen historischen Fächern sicher als Alleinstellungsmerkmal zu sehen ist, profitiert die regionalhistorische Forschung in vielerlei Hinsicht, und zu dieser Verbindung bekennen wir uns mit allem Nachdruck.

Mit der vergleichsweise kleinen Stammbesatzung der Professur, die neben deren Inhaber eigentlich nur aus zwei halben wissenschaftlichen Mitarbeiter(inne)n, zwei studentischen Hilfskräften sowie einer halben Sekretariatskraft besteht, wäre eine solche Leistung kaum machbar und schaffbar gewesen. Denn mit einer Veranstaltung, wie es jede Tagung eine ist, geht bekanntlich nicht nur die inhaltliche, wissenschaftliche Organisation einher, also die Konzeption des Tagungsformats und die Einwerbung kompetenter Referent(inn)en und Moderator(inn)en. Es müssen die Hotels und Fahrtgelegenheiten für die aktiv Beteiligten...

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