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Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein

Die Burgenlandschaft zwischen Elbe und Königsau im Hoch- und Spätmittelalter

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Edited By Oliver Auge

Der Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung zum Thema «Burgen in Schleswig-Holstein», die vom 20. bis 22. September 2013 in der Sparkassenakademie in Kiel stattfand. Ausgewiesene Burgenexperten der Bereiche Geschichte, Archäologie und Denkmalpflege skizzieren den aktuellen Forschungsstand, präsentieren neue Ergebnisse und zeigen Perspektiven auf, um das «vergessene Burgenland Schleswig-Holstein» wissenschaftlich weiter zu erschließen und es einer breiteren Öffentlichkeit in Erinnerung zu bringen. Zudem wird vergleichend auf die Entwicklungen in den Nachbarregionen Mecklenburg, Dänemark und Niedersachsen sowie in Südwestdeutschland eingegangen. Der Band vermittelt somit einen guten Eindruck zum Stand der aktuellen Burgenforschung weit über Schleswig-Holstein hinaus.
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Spätmittelalterliche Turm- und Burghügel in Mecklenburg-Vorpommern

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This contribution provides an overview of moat castles in Mecklenburg and Cispomerania. When they were beginning to be built in the early 13th century, the large mounds mainly served as seats of sovereigns and mighty noble families. Under northern or western influence, field-stone and brick towers were erected on some of these mounds. While large castle hills with massive buildings are characteristic of the 13th century, smaller fortifications with wood-earth towers are typical for the heyday of moat castles in the 14th and 15th century. There is, however, some indication that castles of this type were already common, though certainly not numerous, in the first half of the 13th century. Archaeological and written sources underline the military function of moat castles, which were also used as residences and constituted status symbols for a knightly and belligerent elite.

Einleitung

In Mecklenburg-Vorpommern gab es im späten Mittelalter zahlreiche Burgen, die bei unterschiedlicher Größe, Konstruktion und Bebauung als zentrales gemeinsames Element einen künstlichen Hügel aufwiesen. Diese Art der Befestigung wird mit dem französischen Ausdruck „Motte“ oder, nach ihren wesentlichen Gestaltungselementen, als „Turmhügel“ bezeichnet. Zu den mottenartigen Befestigungen zählt überdies der auf einer natürlichen Anhöhe basierende „Burghügel“, der oft nicht genau vom Wehrbau mit künstlicher Aufschüttung abzugrenzen ist.1 In großen Teilen des Landes bildeten Burg- und Turmhügel seit dem 13. Jahrhundert die häufigste Burgenart.

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