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Zivilprozess und historische Rechtserfahrung

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Edited By Christian Baldus and Simone Schmon

Der Band versammelt die Ergebnisse des DAAD-Heidelberg-Programms, welches seit 2010 junge Dozenten der Rechtswissenschaft aus aller Welt zu freier Forschung zusammenführte. Aktuelles Thema ist das Überschneidungsfeld von Zivilprozessrecht und Rechtsgeschichte. Die Beiträge dokumentieren zugleich die Lebendigkeit des Wissenschaftsaustauschs zwischen Italien, Chile und Deutschland.
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Zugehörigkeitsbehauptung und ivs qviritivm in der Vindikationsformel des römischen Zivilprozesses

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In the ancient uindicatio the expression EX IVRE QVIRITIVM was logically and grammatically connected to the assertion of ownership (HVNC EGO HOMINEM … MEVM ESSE) and not to the verb AIO.

Nella antica uindicatio le parole EX IVRE QVIRITIVM erano logicamente e sintatticamente connesse all’affermazione di appartenenza (HVNC EGO HOMINEM … MEVM ESSE) e non al verbo AIO.

1. Die Unterscheidung zwischen dem so genannten quiritarischen Eigentum und dem so genannten bonitarischen Eigentum wurde in einer Konstitution des Kaisers Justinian formell abgeschafft.1 Schon vor dieser Konstitution hatte sie jedoch jegliche praktische Relevanz eingebüßt. Ein „Hohn alter Klügelei“ (antiquae subtilitatis ludibrium) wurde endlich aufgehoben und ein „leeres und überflüssiges Wort“ (uacuum et superfluum uerbum) eliminiert, das Jurastudenten unnötig verprellt hätte.2 ← 35 | 36 →

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