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Hybridbildungen und ihre Rezeption unter den deutschen Muttersprachlern

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Anna Dargiewicz

Das Buch ergänzt die Monographie der Autorin über das Phänomen der Hybridbildungen im Gegenwartsdeutschen, in der sie sich dem systematisch-linguistischen Aspekt dieses Phänomens widmete. Hier nun werden die linguistischen Untersuchungen zu sprachlichen Phänomenen aus sozialer Perspektive betrachtet, denn Sprache funktioniert nicht von den Menschen isoliert. Sie wird von ihnen entwickelt und an die bestehenden Verhältnisse angepasst. Die zu diesem Zweck durchgeführte Befragung veranschaulicht, dass die meisten zur Untersuchung ausgewählten deutschen Muttersprachler nicht zu der Gruppe der leidenschaftlichen Sprachpuristen gehören. Vielmehr verstehen sie die Entwicklung der Sprache, die wesentlich vom fremdsprachigen Einfluss angetrieben wird, als einen unaufhaltsamen und kommunikationsfördernden Prozess. Die mit Hilfe des anonymen Fragebogens befragten Personen stehen in überwiegender Zahl den fremden Einflüssen auf die deutsche Sprache offen gegenüber, sofern diese das Verständnis der Äußerung nicht beeinträchtigen.
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2 Einführung in die Analyse der Fragebogenergebnisse

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2.1 Untersuchungszeitraum, -ort und Beschreibung der Zielgruppen

Die Durchführung der Befragung zum Thema Hybridbildungen erfolgte mithilfe eines speziell zu diesem Zweck erstellten Fragebogens in den Monaten Juni-Juli 2013 in Deutschland in der Universität- und Hansestadt Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Die Erfassung und Analyse der Beobachtungsdaten folgte in den darauffolgenden Monaten. Der Fragebogen wurde unter zwei Gruppen von Probanden verteilt.

Die erste Zielgruppe bildeten 90 Studenten des Instituts für Deutsche Philologie, genauer des Lehrstuhls für Germanistische Sprachwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald. Es waren Studierende des Masterstudiengangs und Lehramtsstudierende aus den Studiengängen:

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