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Kooperation im Destinationsmanagement: Erfolgsfaktoren, Hemmschwellen, Beispiele

Ergebnisse der 1. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft

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Bernd Eisenstein, Christian Eilzer and Manfred Dörr

Der Band enthält die Beiträge der «1. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft». Er beleuchtet Erfolgsfaktoren, Hemmschwellen und Beispiele von Kooperationen im Destinationsmanagement. Für touristische Zielgebiete als Anbieter eines Leistungsbündels sind Kooperationen ein strategischer Erfolgsfaktor. Durch kooperatives Handeln können Wettbewerbsvorteile aufgebaut und Wettbewerbspositionen gesichert werden. Im Buch werden neben den Grundlagen der kooperativen Destinationsentwicklung dabei folgende Themen dargestellt: grenzüberschreitende Kooperationen, Herausforderungen bei der kooperativen Realisierung einer Gästekarte, Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Meinungsführermanagements oder die interkommunale Kooperation am Beispiel der Vereinigung Cittaslow.
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Kooperative Destinationsentwicklung: Grundlagen – Nutzen – Hemmschwellen

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1. Touristische Destinationen als strategische Netzwerke co-produzierender Akteure

Der folgende Artikel möchte darlegen, dass es sich bei Destinationen um strategische Netzwerke handelt, deren Weiterentwicklungserfolg in der Regel wesentlich von der Fähigkeit der Beteiligten zur dauerhaften Kooperation abhängt. Neben der Differenzierung der Netzwerke nach Kooperationsrichtung und -ebene wird zunächst verdeutlicht, welche Vorteile und Nutzen die an den Netzwerken zur kooperativen Destinationsentwicklung Beteiligten verfolgen, bevor ausgewählte Ergebnisse der Erfolgsfaktoren-Forschung zu Kooperationen und Netzwerken dargestellt werden. Darauf aufbauend werden zentrale Hemmschwellen der kooperativen Destinationsentwicklung erläutert, nicht ohne auch auf deren Folgen und auf potenzielle Lösungsansätze einzugehen.

Der tourismuswissenschaftliche Diskurs hat ein differenziertes Verständnis von touristischen Destinationen herausgebildet, das sowohl nachfrage- und prozessorientierte als auch netzwerktheoretische Perspektiven vereint. Dabei erfährt die folgende an die UNWTO (vgl. 1993, 22) angelehnte Definition von Bieger/Beritelli gegenwärtig wohl am meisten Anerkennung, welche zugleich als Ausgangspunkt für weiterführende Erläuterungen dienen soll. So wird eine Destination als

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