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Die Gesellschaft der Menschen

Ihre Entstehung, Funktionsweisen und Zukunftsperspektive- Eine energetische Gesellschaftstheorie

Dietrich Droste

In seinem neuen Buch vermittelt der Autor mit historisch-soziologischem und zugleich naturwissenschaftlichem Zugriff die grundlegenden Funktionsweisen menschlichen Gesellschaftslebens. Dessen Entstehung und Funktionieren führt er an konkreten Beispielen aus Frühgeschichte, Geschichte und Gegenwart auf die zugrunde liegende Notwendigkeit dauernden Energieerwerbs aus der jeweiligen Umwelt des Menschen zurück. Wie dieser Energieerwerb in zunehmend naturfernem, einvernehmlichem Gütertausch erreicht wird, zeigt er an Beispielen gesellschaftlichen Lebens wie Freundschaft, Ehe, Nachbarschaft, Geselligkeit, Spiel, Sport, Religion, Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik in seiner innovativen Gesamtschau interdisziplinär auf.
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Die von Tier- und Pflanzengesellschaften zu unterscheidende Menschengesellschaft ist ein ganz außergewöhnliches wissenschaftliches Objekt. Dies deshalb, weil sie von uns Menschen einerseits fast dauernd erlebt, erlitten und mitgestaltet, andererseits durch Medien aller Art gewissermaßen von außen betrachtet werden kann. Dabei sind bei diesem Objekt so unterschiedliche Zeugnisse, Wort- und Bilddokumente aussagekräftig wie von Menschen längst untergegangener Kulturen hinterlassene Werkzeuge, Waffen, Gebrauchsgegenstände und Bauwerke, weiterhin Schriftdokumente wie das frühe sumerische Gilgamesch-Epos oder die Homerischen Epen, alle erzählende oder auch lyrische Literatur bis zum heutigen Tag, alle Bildergeschichten von den steinzeitlichen Höhlenmalereien bis zum letzten Fernsehfilm, aber natürlich auch musikalische oder Bildwerke mit ihren Aussagen über Handlungen, Stimmungen, Gefühle und Rhythmen bei gesellschaftlichen Aktivitäten verschiedenster Art. Von großer Gesellschaftsrelevanz waren selbstverständlich zu allen Zeiten auch Gesetzbücher, deren ältestes erhaltenes im sumerischen Reich Ur III des zweiten vorchristlichen Jahrtausends entstand und den soziologischen Betrachter ebenso zu interessieren hat wie gerade verabschiedete Gesetzesvorlagen eines gegenwärtigen Parlaments. Von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung waren und sind zudem alle religiösen Verkündigungswerke, angefangen vom Alten Testament bis zu den Beschlüssen des II. Vatikanischen Konzils, vom Koran bis zur letzten Fatwa oder vom Sanskrit bis zur Gegenwartspredigt eines buddhistischen Mönchs, um nur diese zu nennen. Außerdem geben naturgemäß auch alle Geschichtswerke in der einen oder anderen Weise Auskunft über Menschengesellschaften der Vergangenheit, daneben auch Formen früherer Berichterstattung wie erhaltene Urkunden, Briefe, Reiseberichte und Zeitungsartikel. Dasselbe gilt naturgem...

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