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Transnationale Kompetenzanerkennung

Anerkennung von im Ausland erworbenen Fachkompetenzen in der Berufsbildung

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Laura Flacke

Laura Flacke befasst sich mit dem Problem der transparenten Darstellung von im Ausland erworbenen Fachkompetenzen, die eine zentrale Voraussetzung für die transnationale Kompetenzanerkennung ist. Die Beschreibung von Lernergebnissen erweist sich auf europäischer Ebene als durchsetzungsfähiger Ansatz, ist der Autorin zufolge alleine jedoch unzureichend. Als transparenzfördernde Ergänzung entwickelte sie eine Taxonomie Tabelle, erprobte diese im Einsatz in gemischtnationalen Ausbildungsmodulen und überprüfte sie durch Interviews mit verschiedenen Expertengruppen. Die qualitative Auswertung stellt das Potenzial des Instruments zur Analyse und Qualitätssicherung im transnationalen Kontext fest.
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6 Durchführung der Untersuchung

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Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, weitreichende theoretische Grundlagen zum Thema der transnationalen Anerkennung von Fachkompetenzen zu geben (vgl. Kapitel 2). Darüber hinaus soll anhand einer empirischen Untersuchung eine mögliche Umsetzung der transparenten Darstellung von Fachkompetenzen evaluiert werden. Dieses Kapitel beschreibt die Durchführung dieser empirischen Untersuchung. Sie findet im Rahmen der Innovationstransferprojekte MOVET (Modules for Vocational Education and Training for Competences in Europe) I und MOVET II (vgl. Kapitel 4) statt. Im Mittelpunkt der Datenerhebung stehen ExpertInneninterviews, die den Umgang der in Kapitel 2.5 vorgestellten Taxonomie Tabelle (TaxTab) beleuchten sollen. Hierzu zeichnet Kapitel 6.1 die Vorbereitung auf die ExpertInneninterviews nach. Durch Kapitel 6.2 lassen sich die einzelnen Teilschritte der Datenerhebung nachvollziehen und Kapitel 6.3 zeigt die Aufbereitung und Auswertung der gewonnenen Daten auf. Abschließend findet in Kapitel 6.4 eine Methodenreflexion der Untersuchungsdurchführung durch die Verfasserin der vorliegenden Forschungsarbeit statt.

6.1 Vorbereitung

ExpertInnenwissen kann nicht einfach „abgefragt“ werden, sondern muss aus den Äußerungen der ExpertInnen rekonstruiert werden (vgl. Meuser, Nagel 2005, S. 267). Nachdem davon auszugehen ist, dass die Befragten über einen Wissensvorsprung verfügen, ist eine offene Fragestellung unumgänglich. Ausgehend von diesen Überlegungen ermöglicht die Führung von Interviews anhand eines Leitfadens die Vergleichbarkeit der Aussagen mehrerer ExpertInnen. Diese Vergleichbarkeit ist notwendig, um den Gegenstand der Interviews anhand der dazu getroffenen Aussagen bewerten zu können.

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