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Kriminalisierung des ambulanten Gewerbes

Zigeuner- und Wandergewerbepolitik im späten Kaiserreich und in der Weimarer Republik

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Juliane Tatarinov

Das Buch behandelt aus akteurszentrierter Sicht Zigeuner- und Wandergewerbepolitik im Kaiserreich und in der Weimarer Republik im Raum Trier und Koblenz. Wer wurde unter dem Begriff «Zigeuner» verfolgt? Welche Antriebskräfte waren für die Verfolgung von «Zigeunern» vor dem Nationalsozialismus maßgebend? Nicht nur Konflikte und Schwierigkeiten der Verwaltung bei der Ausführung der sogenannten «Bekämpfung des Zigeunerunwesens» werden ausführlich behandelt, sondern die Betroffenen selbst als Akteure in den Blick genommen. Besonderes Augenmerk legt die Autorin darauf, dass die Zuschreibung weder an der Staatsangehörigkeit noch am äußeren Erscheinungsbild von Personen festgemacht wurde, sondern vielmehr Personen betraf, die prekären ambulanten Erwerbsformen nachgingen.
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Juliane Tatarinov studierte Geschichte und Anglistik an der Universität Trier und der University of Essex in Großbritannien. Sie arbeitete als Projektmitarbeiterin an der Universität Trier im Sonderforschungsbereich 600 „Fremdheit und Armut“ und als Forschungskoordinatorin im Forschungszentrum Europa.

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