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Die Übernahme byzantinischer Feld- und Ackermaße durch den osmanischen Staat

Ein Beitrag zur Frage des byzantinisch-osmanischen Kulturtransfers

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Johannes Zimmermann

Anhand des Beispiels der byzantinischen Feld- und Ackermaße und des ihnen übergeordneten Systems der Landvergabe und -besteuerung verfolgt das Buch das Fortleben byzantinischer administrativer Elemente und Praktiken im Osmanischen Reich. Verlauf, Charakter und Motivation dieses kulturellen Transferprozesses werden hierbei nachgezeichnet. Hintergrund ist die oftmals von politisierten Geschichtsbildern und Identitätsdiskursen durchsetzte Debatte um die Natur und Rolle des byzantinischen Erbes im Staatsaufbau des frühen Osmanischen Reiches.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit verdankt ihr Entstehen Prof. Dr. Michael Ursinus (Heidelberg), der bereits im Rahmen eines im Sommersemester 2004 am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients gehaltenen Hauptseminars mein Interesse und meine Neugier auf die Frage nach dem „byzantinischen Erbe“ im Osmanischen Reich im Allgemeinen und die byzantinischen und osmanischen Feld- und Ackermaße im Besonderen lenkte. Nicht nur hierfür, sondern auch für die intensive Betreuung dieser Arbeit, die im Oktober 2005 an der Philosophischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als Hausarbeit zur Erlangung des Grades eines Magister Artium angenommen wurde, sowie für seine zahllosen Hinweise gebührt ihm zuvorderst mein besonderer Dank. Frau Prof. Dr. Susanne Enderwitz (Heidelberg) hat sich nicht nur der Mühe der Zweitkorrektur dieser Arbeit unterzogen, sondern steuerte außerdem wichtige Hinweise zu Landvermessungsverfahren des arabischen Raumes bei. Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um die erweiterte, überarbeitete und aktualisierte Fassung dieser Arbeit.

Prof. Dr. Raoul Motika (Istanbul) und Prof. Dr. Christoph Herzog (Bamberg) unterzogen sich nicht nur der mühsamen Aufgabe einer ersten kritischen Lektüre des für den Druck vorbereiteten Manuskriptes, sondern trugen mit ihrer Diskussionsbereitschaft und ihren Hinweisen zu Fragen möglicher seldschukischer Einflüsse auf das osmanische Landsystem, zum osmanischen Rechtssystem und zu methodologischen Fragestellungen in hohem Maße zum Gelingen dieser Arbeit bei. Neben Prof. Dr. Michael Ursinus gebührt auch ihnen als Herausgeber sowie dem Peter Lang Verlag mein herzlicher Dank für die Aufnahme dieser...

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