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KATHARINAfeier

Kritisch-theologisch-feministisch- Eine Nachlese

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Edited By Anna Steinpatz, Silvia Arzt and Dominik Elmer

Der vorliegende Sammelband ist eine Zusammenstellung nahezu aller Vorträge, die im Rahmen der KATHARINAfeier an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg seit Beginn der Veranstaltung gehalten wurden. Die Vorträge stammen aus unterschiedlichen theologischen und philosophischen Disziplinen, sind jedoch alle verbunden durch einen kritisch-feministischen Ansatz. Zusätzlich zu dieser Zusammenschau enthält das Buch einen Artikel über die Entstehungsgeschichte der KATHARINAfeier sowie über die in den letzten Jahren verstärkte Verbindung mit unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungen.
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Die Institutionalisierung eines (kleinen) Ortes feministischer Theologie: eine kurze Geschichte der Katharinafeier an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg

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Die Katharinafeier an der Katholisch-Theologischen Fakultät gibt es nun seit über 25 Jahren. Namensgeberin der Feier ist Katharina von Siena. Sie war (gemeinsam mit Teresa von Avila) im Jahr 1972 die erste Frau, die in die Reihe der (mittlerweile) 33 KirchenlehrerInnen aufgenommen wurde. Mit der Vergabe dieses Titels durch Papst oder Konzil wird vor allem die Gelehrsamkeit eines Heiligen/der Heiligen betont. Schon viel länger – seit 1597 – ist Thomas von Aquin Kirchenlehrer. Ihn hat sich die Fakultät als Patron auserwählt und alljährlich war er Namensgeber für die „Thomasfeier“, die aus einem Gottesdienst und einem Festvortrag eines Theologen bestand.

Die Thomasfeier im Jahr 1988 hatte die Entwicklung des Ordensrechts zum Thema. Auch um die Studierenden zu einer zahlreicheren Teilnahme an der Feier zu motivieren wurde ihnen von der Fakultätsleitung zugesagt, dass im kommenden Jahr das Thema Laien in der Kirche zur Sprache kommen würde, eine mögliche Referentin sei Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz aus München. Daraufhin bekundete die Studierendenvertretung ihren Willen zur Mitgestaltung der Feier.

Verblüfft waren diese, als sie dann erfuhren, dass die Thomasfeier 1989 zu einem anderen Thema mit einem anderen Vortragen stattfinden werde. Daraufhin zogen die Studierenden im Fakultätskollegium ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bei der Thomasfeier zurück und luden Studierende und Lehrende zur „Katharinafeier“ ein: Gottesdienst und Festvortrag:

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