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Die operative Steuerung von Cross-Docking-Centern mit Multiagentensystemen

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Falko Zimmermann

Falko Zimmermann entwickelt und untersucht in seinem Buch ein Multiagentensystem zur operativen Steuerung von Cross-Docking-Centern. Hierfür behandelt er detailliert das Cross-Docking-Konzept und analysiert verschiedene Planungsprobleme, die im Zuge des Cross-Docking-Prozesses anfallen. Um eine durchgängige Steuerung dieses Prozesses zu ermöglichen, wird die Multiagententechnologie angewandt. Dazu erläutert der Autor Aufbau und Funktionsweise eines Multiagentensystems zur Steuerung von Cross-Docking-Centern. Auf Basis der Planungsergebnisse des Systems erfolgt eine kritische Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Ansatzes.
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1. Einführung

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← xviii | 1 → 1Einführung

Die Verfügbarkeit von Waren ist für reibungslose Produktions- und Handelsprozesse unabhängig von der Branche unerlässlich. Um diese Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden häufig von den benötigten Gütern entsprechende Bestände an unterschiedlichen Orten in der Wertschöpfungskette vorgehalten. Diese Orte können bspw. Distributionslager zur Versorgung von Handelsfilialen oder Lager zur Produktionsversorgung sein. Mit der Bestandshaltung in diesen Lagern werden u. a. eine Überbrückungsfunktion zum Ausgleich zwischen mengenmäßigen und zeitlichen Asynchronitäten der Wertschöpfungsstufen, eine Sicherungsfunktion bzgl. der Warenverfügbarkeit und eine Sortimentsfunktion im Hinblick auf die bedarfsgerechte Kommissionierung der Waren erfüllt.1 Diese grundsätzlich wichtigen Funktionen werden jedoch von verschiedenen Problemen begleitet, die mit Beständen verbunden sind. Hierzu gehören Kapitalkosten, die durch das in den Beständen gebundene Kapital entstehen, die Gefahr von Schwund und Beschädigung durch Verderben oder unsachgemäßen Umgang sowie das Verdecken von schlecht abgestimmten bzw. fehleranfälligen Prozessen.2 Aufgrund dieser Begleiterscheinungen ist es in verschiedenen Anwendungsfällen das Ziel, mit möglichst geringen Beständen zu arbeiten und dabei gleichzeitig die oben beschriebenen Funktionen zu wahren. Wie stark die Bestandsreduktion ausfällt, hängt von der betrachteten Branche bzw. dem Einzelfall ab.

Je weiter die Bestände reduziert werden, desto wichtiger wird die Abstimmung mit der vorgelagerten Stufe der Wertschöpfungskette, um eine zuverlässige Versorgung mit Waren sicherstellen zu können, da durch die reduzierten Bestände die Sicherungsfunktion eingeschränkt...

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