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Hugo von Hofmannsthals «Elektra»

Eine quellenbasierte Neuinterpretation

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Dorothée Treiber

In ihrem Buch setzt sich Dorothée Treiber kritisch mit der weitverbreiteten These auseinander, Hugo von Hofmannsthals Elektra leide an einer klinischen Hysterie. Der Autorin zufolge hält diese Behauptung einer eingehenden Analyse der Quellenlage nicht stand. Dagegen wird deutlich, daß Wien zur Jahrhundertwende von zwei spektakulären Kindesmißhandlungsskandalen erschüttert wurde. Daß diese auch in Hofmannsthals Theaterstück Spuren hinterlassen haben, soll hier gezeigt werden. Darüber hinaus wird deutlich, daß sich seine Bearbeitung nahtlos in die Tradition der Elektratragödien einfügt und Freuds Hysteriekonzeption alles andere als Vorbildcharakter hatte. Untersucht wird auch der Einfluss der Tagespresse sowie der Schriften Tardieus über Kindesmißhandlung und Mißbrauch.
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Vorbemerkung

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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die leicht umgearbeitete Fassung einer Dissertation, die der Neuphilologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Sommersemester 2013 unter dem Titel „Nachtseiten. Hofmannsthal, Elektra und die mißhandelten Kinder“ vorlag. Mein besonderer Dank gilt daher Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer, der die Arbeit als Erstgutachter betreut hat, sowie Prof. Dr. Hermann Wiegand, der das Zweitgutachten übernahm, für die wohlwollende und kontinuierliche Unterstützung. Ich danke auch ganz herzlich Dr. Katja Kaluga, die mir als Mitarbeiterin des Hofmannsthal-Archivs wertvolle Auskünfte erteilte, für ihr freundliches Entgegenkommen. Ebenso herzlich möchte ich Prof. Dr. Hellmut Flashar, Michel Durand, Dr. Gereon Becht-Jördens, Philippe Uziel und Josefa Frayard danken, die durch aufschlußreiche Gespräche, Hinweise und Anregungen zur Klärung vieler Detailfragen beitrugen und immer ein offenes Ohr für mich hatten.← 5 | 6 →

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