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Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland

Begegnungsforum. Austauschplattform. Diskursort

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Edited By Wolfgang Schneider and Gerd Taube

Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland fördert die Vielfalt der Darstellenden Künste, die sich an ein junges Publikum wenden. Zum 25-jährigen Bestehen beschreiben Experten aus Theorie und Praxis Modellprojekte zur Autorenförderung, zum nationalen und internationalen Austausch sowie zur Kulturellen Bildung, erörtern Entwicklungen in der Theaterlandschaft und markieren jugend-, bildungs- und kulturpolitische Herausforderungen, das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Kunst und Kultur zu verwirklichen. Es geht unter anderem um Wege ins Theater als Programm der Partizipation, den Diskurs von Theaterkünstlern und Theaterpädagogen, das Theater für die Allerkleinsten und um ein zeitgenössisches Musiktheater, letztendlich um die Zukunft des Kinder- und Jugendtheaters Made in Germany.
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Identitätssuche in den 1990er Jahren. Impulse für die Entwicklung der Theaterpädagogik in Deutschland

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Mira Sack

Identitätssuche in den 1990er Jahren

Impulse für die Entwicklung der Theaterpädagogik in Deutschland

Für die vorliegende Jubiläumspublikation einen würdigenden und kritischen Beitrag zu verfassen gelangt als Anfrage an mich. Sie geht einher mit der Bitte, die 1990er Jahre zu rekapitulieren und theaterpädagogische Entwicklungen in eine Verbindung mit Impulsen des KJTZ zu bringen. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte ist ebenso wenig von mir zu leisten wie das Eintauchen in die Archive des Zentrums. Dennoch möchte ich gerne versuchen, auf den folgenden Seiten eine methodisch transparente und inhaltlich motivierte Rückblende in die 1990er Jahre vorzunehmen. Wie kann ich das aber ohne umfassende Materialrecherche am sinnvollsten tun? Ich entscheide mich für den Weg einer autobiographischen Selbstbefragung: der angegebene Zeitraum entspricht exakt meiner »Berufung« zur Theaterpädagogin, so dass der Blick auf den zurückgelegten Weg als subjektive Geschichtsschreibung gelesen werden kann. Ich will also im Folgenden versuchen, die zur eigenen Perspektive geronnenen Gewissheiten historisch zu rekonstruieren. Methodisch verfolge ich die Frage, wie ich das Kräftefeld der Theaterpädagogik in den Ausbildungsjahren erlebt habe und welche Impulse wegweisend für eine professionelle Positionsbildung waren. Gesondert hebe ich dafür jene Impulse hervor, die exemplarisch den Einfluss des KJTZ auf meine Prozesse der Selbstbildung deutlich werden lassen.

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