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Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland

Begegnungsforum. Austauschplattform. Diskursort

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Edited By Wolfgang Schneider and Gerd Taube

Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland fördert die Vielfalt der Darstellenden Künste, die sich an ein junges Publikum wenden. Zum 25-jährigen Bestehen beschreiben Experten aus Theorie und Praxis Modellprojekte zur Autorenförderung, zum nationalen und internationalen Austausch sowie zur Kulturellen Bildung, erörtern Entwicklungen in der Theaterlandschaft und markieren jugend-, bildungs- und kulturpolitische Herausforderungen, das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Kunst und Kultur zu verwirklichen. Es geht unter anderem um Wege ins Theater als Programm der Partizipation, den Diskurs von Theaterkünstlern und Theaterpädagogen, das Theater für die Allerkleinsten und um ein zeitgenössisches Musiktheater, letztendlich um die Zukunft des Kinder- und Jugendtheaters Made in Germany.
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Mit den Augen hören und mit den Ohren sehen. Die Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters für Kinder

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Andrea Gronemeyer

Mit den Augen hören und mit den Ohren sehen

Die Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters für Kinder

Musiktheater für Kinder! Im Programmheft des Kinder- und Jugendtheaterzentrums findet sich die Ankündigung einer von der Szene schon dringlich erwarteten Veranstaltung erstmals 2006. Eine noch nicht weiter konkretisierte Arbeitstagung wird avisiert, mit der das Zentrum auf eine Bewegung reagiert, die in der Theaterpraxis endlich Fahrt aufgenommen hat. Seit Mitte der 1990er Jahre haben einige große Opern- und Mehrspartenhäuser entschlossene Schritte unternommen, das junge Publikum ins Visier zu nehmen. Angesichts der sinkenden Publikumszahlen bei gleichzeitig steigendem Altersdurchschnitt will man nun Publikumsentwicklung strategisch angehen. Vergleichbar der Gründungswelle der Kindertheatersparten an den Theatern in öffentlicher Trägerschaft zu Beginn der 1980er Jahre entstehen nun Kinderopernsparten mit regelmäßigem Spielbetrieb. Staatsopernintendant Ioan Holender, der 1999 in Wien auf dem Dach seines Hauses ein Kinderopernzelt etabliert, bringt die neue Überzeugung auf den Punkt:

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