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Mädchenfreundschaften unter dem Einfluss von Social Media

Eine soziolinguistische Untersuchung

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Martin Voigt

Das Buch beschreibt die Emotionalisierung und Standardisierung online inszenierter Mädchenfreundschaften, die Kennzeichen einer neuen Jugendkultur darstellen. Mädchen sind die aktivste Nutzergruppe der neuen Medien und sie inszenieren sich für ihre schulische Jahrgangsstufe. Sätze wie Ich liebe dich scheinen auf den virtuellen Bühnen zu einem belanglosen Gruß zu werden. Die tägliche Gefühlskommunikation und die einseitige Orientierung an Gleichaltrigen formen Freundschaften und beeinflussen die Identitätsentwicklung. Ein süßes Aussehen, Beliebtheit in der Klasse und die «allerbeste Freundin» gehören für den Typus Schulmädchen zum Selbstbild. Die engen Grenzen des sozial Akzeptierten lassen auf allen linguistischen Ebenen serielle Muster dieses Typus entstehen.
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Dank

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Die vorliegende Arbeit wurde im Frühjahr 2014 von der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Dissertationsschrift angenommen.

An erster Stelle möchte ich mich herzlich bei meiner Betreuerin Frau PD Dr. Christiane Wanzeck bedanken. Seitdem ich im Jahr 2007 in einem Seminar von den sozialen Online-Netzwerken berichtet hatte, begleitet Frau Dr. Wanzeck meine Forschung zu den Mädchenfreundschaften. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich die Telefonnummer meiner Dozentin einmal auswendig kennen würde. Ihre umsichtige Führung durch das gesamte Projekt, von der Planung bis zum Umgang mit den Journalisten, wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Außerdem gilt mein Dank Frau Professor Dr. Elisabeth Leiss für die Erstellung des Zweitgutachtens und Herrn Professor Dr. Werner Abraham für sein großes Interesse und seine Anmerkungen zu einigen linguistischen Fragen.

Der Hansen Stiftung möchte ich meinen Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung aussprechen. Ohne den zeitlichen Freiraum, der auf diese Weise für mich entstanden ist, wäre die Studie in dieser vorliegenden Form nicht zu realisieren gewesen. Auf keinen Fall hätte ich Zeit gehabt, die verschiedenen Präventionsprojekte mit der Bundespolizei zu stemmen, auf die zahlreichen Presseanfragen angemessen zu reagieren und erste Beiträge zu veröffentlichen.

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