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Sprachförderung bei demenziellen Störungen

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Berthold Simons

Dieser Band bietet einen informativen Überblick über die Symptomatik bei demenziell bedingten Sprachstörungen, eine praxisorientierte Anleitung zur Durchführung sprachlicher Fördermaßnahmen und linguistisch fundierte Übungen, die in der klinischen und ambulanten Praxis entwickelt wurden. Mit Förderübungen zur sprachlichen Aktivierung von Betroffenen, zum sprachlichen Erfassen von Gegenständen und Sachverhalten und zur Versprachlichung praktischer Alltagshandlungen werden die zentralen Bereiche beginnender demenzieller Sprachstörungen erfasst. Die Materialien aus vielen Bereichen von Sprache und Grammatik eignen sich gleichermaßen für sprachtherapeutisches Fachpersonal und engagierte Laienhelfer, die als Demenzberater oder -begleiter tätig sind. Formulare zur Verlaufsbeobachtung und -bewertung ergänzen das Übungsmaterial.
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Fördereinheit: Sprachliches Erfassen von Gegenständen und Sachverhalten

ZÄHLBAR VS. NICHT-ZÄHLBAR

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FÖRDEREINHEIT SPRACHLICHES ERFASSEN VON GEGENSTÄNDEN UND SACHVERHALTEN

Das sprachliche Erfassen von Gegenständen und Sachverhalten (= Apprehension) ist eine der grundlegenden Funktionen von Sprache und eine der grundlegenden Aufgaben der Sprachbenutzer. Es kann auf verschiedene Weisen erfolgen - mit einer Vielzahl sprachlicher Techniken: Vom Benennen eines Gegenstandes oder komplexen Sachverhaltes durch ein einzelnes Wort, über die Kategorisierung, z.B. hinsichtlich der Zählbarkeit eines Gegenstandes oder seiner Funktion, bis hin zur ausführlichen Umschreibung in längeren Konstruktionen oder ganzen Sätzen.

 

DURCHFÜHRUNG Manche Gegenstände sind zählbar, andere nicht. Man kann sagen: ein Baum, zwei Bäume, drei Bäume. Man kann nicht sagen: *ein Silber, *zwei Silber, *drei Silber usw. Welche Gegenstände kann man zählen, welche nicht? Zusatzaufgabe: Wie kann man Gegenstände, die eigentlich nicht zählbar sind (wie z.B. Silber) trotzdem zählen oder zählbar machen (z.B. ein Barren Silber, eine Silbermünze u.ä.)?

 

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