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Sprachförderung bei demenziellen Störungen

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Berthold Simons

Dieser Band bietet einen informativen Überblick über die Symptomatik bei demenziell bedingten Sprachstörungen, eine praxisorientierte Anleitung zur Durchführung sprachlicher Fördermaßnahmen und linguistisch fundierte Übungen, die in der klinischen und ambulanten Praxis entwickelt wurden. Mit Förderübungen zur sprachlichen Aktivierung von Betroffenen, zum sprachlichen Erfassen von Gegenständen und Sachverhalten und zur Versprachlichung praktischer Alltagshandlungen werden die zentralen Bereiche beginnender demenzieller Sprachstörungen erfasst. Die Materialien aus vielen Bereichen von Sprache und Grammatik eignen sich gleichermaßen für sprachtherapeutisches Fachpersonal und engagierte Laienhelfer, die als Demenzberater oder -begleiter tätig sind. Formulare zur Verlaufsbeobachtung und -bewertung ergänzen das Übungsmaterial.
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Einführung: Sprache und demenzielle Störungen

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SPRACHE UND DEMENZIELLE STÖRUNGEN

ÜBER DIESES BUCH Dieses Buch wendet sich an Menschen, die aufgrund einer beginnenden demenziellen Störung leichte sprachliche Leistungseinbußen bemerken oder bereits nachweislich unter auffallenden sprachlichen Störungen leiden, z.B. nach einer fachlich fundierten Untersuchung. Das Buch soll die Möglichkeit bieten, nach linguistischen Gesichtspunkten aufgebaute, sprachliche Förderübungen durchzuführen. Die Zielsetzungen bestehen darin, einem Leistungsabbau entgegen zu wirken, die sprachliche Leistung längerfristig zu erhalten und Phasen der Besserung auszunutzen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert die Fähigkeit zu kommunizieren, dazu gehört natürlich in erster Linie sprachliches Kommunizieren, als einen Bestandteil der Lebenskompetenzen („life skills“). Die Wichtigkeit des Erhalts der sprachlichen Fähigkeiten als eine der entscheidenden Lebenskompetenzen bedarf keiner besonderen Begründung.

Dieses Buch wendet sich auch an alle, die mit Menschen zu tun haben, die an demenziellen Störungen leiden. Denn das Ziel der Förderübungen dürfte für die Betroffenen kaum allein, d.h. im Eigentraining, zu erreichen sein. Benötigt wird in aller Regel ein Partner, der als Helfer zur Seite steht. Dies kann ein professioneller Therapeut sein: ein Klinischer Linguist, ein Logopäde oder ein Sprachheilpädagoge; dies kann aber auch ein Neuropsychologe, ein Demenzbegleiter oder Demenzberater sein, eine entsprechend geschulte und erfahrene Pflegekraft, ein engagierter Helfer aus einer Selbsthilfegruppe oder ein Angehöriger, der in der häuslichen Betreuung aktiv ist. Das heißt, das Buch wendet sich an alle genannten Personengruppen, um ihnen als Fördermaterial im klinischen...

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