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Lokalisierbarkeit von User-Interface-Strings

Übersetzerische Aspekte der Internationalisierung und Lokalisierung von Software, untersucht anhand der Übersetzungsrichtungen Englisch–Deutsch und Englisch–Russisch

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Alexander Behrens

Der Autor erforscht Gründe für das Entstehen sprachlicher Defekte in lokalisierten Oberflächen von Computerprogrammen. Dabei geht es nicht um Defizite in der Sprachkompetenz des Übersetzers, sondern um erzwungene Normverstöße, die dann entstehen, wenn der Übersetzer die Kontrolle über das Translat verliert. Der Fokus liegt deswegen auf dem technologischen und sozioökonomischen Kontext der Lokalisierungsleistung. Die Analyse zeigt, warum und wie die digitale Revolution das übersetzerische Berufsbild verändern wird. Das Buch bietet neue Überlegungen zur Zukunft des Übersetzens und zur Ausbildung von Übersetzern.
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8. Zusammenfassung und Ausblick

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8.    Zusammenfassung und Ausblick

Die in Abschnitt 1.6 (S. 30) formulierten Fragen können wie folgt beantwortet werden:

Bei der Suche nach den Ursachen der beschriebenen Sprachnormverletzungen (Frage 1) hat sich gezeigt, dass es kaum „harte“ Faktoren gibt, deren Vorhandensein zwangsläufig zu einem Fehler führt bzw. deren Ausschaltung mit Sicherheit zu einem lokalisierbaren Ergebnis führen würde. Es sind also eher Sicherheits- bzw. Risikofaktoren. Die Frage nach den Sicherheitsfaktoren (Frage 3) konnte auf S. 189 f. zusammenfassend beantwortet werden. Als Risikofaktoren konnten im Laufe der Untersuchung die folgenden identifiziert werden:

1.    In der Ausgangssprache dominieren isolierende Markierungsmittel, u. U. einhergehend mit einem stärkeren Vorkommen von abstrakten Kasus / von Synkretismen oder Nullableitungen (s. hierzu die Ausführungen auf S. 97)

2.    Die Logikschicht ist ausgangssprachlich überformt, insbesondere durch die Normalisierung des Stringbestands und durch die Bereitstellung von Variablen nach den Bedürfnissen der Ausgangssprache (s. hierzu die Ausführungen auf S. 104 f. und S. 94 f.).

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