Show Less
Restricted access

Humor im Fremdsprachenunterricht

Series:

Edited By Martin Löschmann

Der Band untersucht linguistische, psychologische, interkulturelle und translationswissenschaftliche Aspekte des Humors, um effiziente Einsatzmöglichkeiten im Fremdsprachenunterricht aufzuzeigen. Humor im Fremdsprachenunterricht bewährt sich jenseits von gängigen Methoden: Er trägt zur Schaffung einer heiteren Lernatmosphäre bei, die eine wesentliche Voraussetzung für effizientes Lernen ist. In den verschiedenen Beiträgen wird die Rolle des Humors in der Kommunikation und im Sprachunterricht erörtert und es werden lernwirksame Humorarten ausfindig gemacht. In einer Fülle von praktischen Beispielen aus neueren Deutschlehrbüchern, aus der Wortschatzarbeit, aus dem Internet, beim Umgang mit Fehlern und aus der interkulturellen Kommunikation wird die Rolle des Humors anschaulich gemacht.
Show Summary Details
Restricted access

Lernen, lernen, popernen – Sprachspiele und Sprachquatsch von Helge Schneider im Deutschunterricht für Ausländer

Extract



Abstract

In this chapter, we deal with the literary-musical work of the German entertainer and comedian Helge Schneider. The goal of the investigations is to find out which of his humorous publications can be successfully used in foreign language teaching. We focus on his specific humorous texts playing with words, mainly nonsense words. Finally we present some suggstions on how to effectively use Schneider’s humor in German courses. At the same time, the concept may inspire learners to try out their own workflows and experiments.

Es ist schon ein gewagtes Unternehmen, sich dem auch in Deutschland umstrittenen Künstler anzunähern und dann noch davon auszugehen, dass Deutschlernende im Unterricht seine Sprach- und Wortspiele sowie den Sprachquatsch verstehen, sie umzuwandeln, zu imitieren und ergänzen zu können. Vielleicht gelingt das aber, da Helge Schneider in einer einfachen Sprache spricht und singt und dabei Alltagssituationen beschreibt oder vorhandene Textmuster abwandelt bzw. improvisiert. Hier ist er der kindlichen Phantasie sehr nahe. Heranwachsende bedienen sich recht oft spiele­risch der gesprochenen und gesungenen Sprache, um sie in ihrer Laut- und Formenvielfalt zu erkunden, sie nach ihren Vorstellungen zu konstruieren und sich damit im Sprachgebrauch von den Erwachsenen zu unterscheiden.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.