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Menschenwürde – Probleme der Begründung und Geltung einer universalen Norm

Hans-Georg Babke

Die Garantie der unantastbaren Menschenwürde hat sich zu einer universalen ethischen und rechtlichen Norm herausgebildet. Sie wird jedoch in Abhängigkeit vom jeweiligen weltanschaulichen und religiösen Hintergrund unterschiedlich begründet. Diese Uneinheitlichkeit der Begründungen könnte sich negativ auf deren Geltung auswirken. In rechtlicher Hinsicht hat sie sich zu einer positiv-rechtlichen subjektiven Anspruchsnorm entwickelt. Daraus ergeben sich im konkreten Entscheidungsfall Operationalisierungsprobleme, beispielsweise beim Ausgleich milieubedingter Nachteile von Bildungschancen und gesellschaftlicher Teilhabe.
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Diskrepanzen zwischen der Verwendung des Menschenwürde-Arguments und seiner Bestimmtheit

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Idee und Begriff der Menschenwürde haben sowohl im Bereich der politischen Verfassungsgeschichte und bei der Fortentwicklung des Verfassungsrechts als auch in sozialethischen Debatten über Träger und Reichweite der Menschenwürdegarantie eine beachtliche Karriere gemacht. Diese Karriere hat aber auch die Dilemmata der Verwendung dieser Norm zum Vorschein gebracht:

•  das Dilemma der Partikularität ihrer weltanschaulichen Begründung,

•  das Dilemma ihrer Kulturabhängigkeit,

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