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Innovationserfolg

Management und Ressourcen systematisch gestalten

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Edited By Jan-Philipp Büchler and Axel Faix

Das Buch ist ein Herausgeberband der Dortmunder Forschungsgruppe Innovationsexzellenz. Es verbindet aktuelle Erkenntnisse wissenschaftlicher Studien mit Erfahrungen der Unternehmenspraxis zur Steuerung des Innovationserfolges. Mit den komplementären Perspektiven wird eine ausgewogene Gesamtsicht gewährleistet, die für den Leser einen hohen Anwendernutzen erzeugen soll. Zentrales Leitthema ist die Suche nach den Gründen des Innovationserfolgs. Das Werk gliedert sich daher nach für den Innovationserfolg bedeutsamen Prozessen und Ressourcen auf der Basis des von der Forschungsgruppe entwickelten House of Innovation Excellence, einem ganzheitlichen Forschungs- und Managementkonzept.
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„Speerspitzen-Innovation“ – ein Denkmodell für erfolgreiche konsumentenzentrierte Neuprodukte

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1.Hohe Flopraten und was dahinter steckt

Es ist eine Zahl, die gerne in der allgemeinen Euphorie untergeht, mit der Unternehmen über Kommunikation ihrer Erfolge den Börsenkurs stimulieren möchten. Man berichtet auf den Bilanzpressekonferenzen gerne über gestiegene Umsätze, über die Anhebung der Frauenquote in Führungspositionen und über ein Outsourcing der Personalabteilung, IT und Sekretariatsfunktionen größeren Ausmaßes nach Bangalore oder Bratislava – letzteres natürlich verbunden mit massiven Einsparungen und daher gestiegenem Shareholder Value. Manchmal berichtet man auch, dass auch der prozentuale Umsatz mit neuen Produkten ein Allzeithoch erreicht habe und dass diese „Innovationsquote“ mittlerweile bei 40 % angelangt sei. Das alles hört die Financial Community und der Aktionär gerne und lässt sich beeindrucken von einer Leistungsfähigkeit der Unternehmensleitung, die so in dieser Form offenbar nicht existiert. Denn Jahr für Jahr vermelden einschlägige Statistiken, dass mindestens zwei von drei im deutschen Handel neu eingeführten Produkten die nächsten 12 Monate in den Regalen nicht überleben: Deutschland leidet immer noch unter einer konstant hohen Floprate, die regelmäßig zwischen 60–80 % aller Neueinführungen liegt. Und diese Zahl geht unter.

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