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Hexenversammlung und Walpurgisnacht in der deutschen Dichtung

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Alexander Rost

Die Walpurgisnacht, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, ist nach volkstümlicher Vorstellung das einschlägige Datum für die Zusammenkunft von Geistern und Hexen. Während der Hexenverfolgungen galt die Teilnahme am vermeintlichen Hexenkonvent als wichtiges Indiz für das Crimen magiae, das Zaubereiverbrechen. Doch darüber hinaus wurde die Walpurgisnacht mit der Zeit ein verbreitetes kulturelles Thema. Literarisch bekannt geworden ist sie vor allem durch Goethes Faust-Dichtung. Die Studie erschließt in der deutschsprachigen Dichtung von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart die Stoff- und Motivgeschichte der Walpurgisnacht und der sich zumeist in dieser Nacht ereignenden Geister- und Hexenversammlung.
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Teil 2 Literarisierungen der Barockzeit, der Aufklärung und weiterer literarischer Strömungen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

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I. Vororientierung

Enthält u. a. Faust-Volksbuch, Versepos „Der Hörseelbergk“, Wagner-Buch, Zeitungslied „Von vilen Hexen vnd Vnholden“, Aegidius Albertinus, Kompilation „Hundstägige Erquickstund“, Shakespeare, Ayrer, Milton, Gottsched.

Der nun beginnende Teil 2 umfasst schwerpunktmäßig das 17. und 18. Jahrhundert. Angesichts dieser langen, viele literarische Epochen einschließenden Zeitspanne soll nicht jede in der Dichtung vorkommende Hexe behandelt werden. Denn das Hauptaugenmerk muss auf typischen, möglicherweise poetisch einschneidenden Verwendungen von Hexenversammlungen und konkret darauf hindeutenden Elementen liegen, seien sie nun ausdrücklich als ‚Walpurgisnacht‘ oder anders bezeichnet.

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