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Hexenversammlung und Walpurgisnacht in der deutschen Dichtung

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Alexander Rost

Die Walpurgisnacht, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, ist nach volkstümlicher Vorstellung das einschlägige Datum für die Zusammenkunft von Geistern und Hexen. Während der Hexenverfolgungen galt die Teilnahme am vermeintlichen Hexenkonvent als wichtiges Indiz für das Crimen magiae, das Zaubereiverbrechen. Doch darüber hinaus wurde die Walpurgisnacht mit der Zeit ein verbreitetes kulturelles Thema. Literarisch bekannt geworden ist sie vor allem durch Goethes Faust-Dichtung. Die Studie erschließt in der deutschsprachigen Dichtung von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart die Stoff- und Motivgeschichte der Walpurgisnacht und der sich zumeist in dieser Nacht ereignenden Geister- und Hexenversammlung.
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Teil 4 Die Walpurgisnacht in Romantik und Biedermeierzeit

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I. Vororientierung

Enthält u. a. Hebel, Arnim, Gutzkow, Brentano, Keller, Alexis, Meinhold, Fontane, Immermann, Simrock.

Der Begriff der ‚Sattelzeit‘ in Bezug auf Goethes Walpurgisnacht-Dichtung beschreibt neben den offenkundigen Anlehnungen oder Ablehnungen vor allem ein vielfaches Aufkommen von teils sehr unterschiedlich ausfallenden Verarbeitungen von Walpurgisnächten oder Hexenversammlungen in nahezu allen Literaturepochen des 19. Jahrhunderts. Für diese Entwicklung waren die entsprechenden Werke Goethes ohne Zweifel, sicher nicht allein, aber doch in erheblichem Maße Anstoß und Inspiration.

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