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Literatur im sozialen Prozess des langen 19. Jahrhunderts

Zur Ideengeschichte und zur Sozialgeschichte der Literatur

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Udo Köster

Schriftsteller beanspruchen im Prozess der Modernisierung eine wichtige Rolle als Verfasser von Dorfromanen, als nationale Propagandisten in den Befreiungskriegen, als Mitspieler in der Literatur der französischen Moderne (Heinrich Heine), als Träger des deutschen Nationalbewusstseins und als Begründer einer nationalen Staatlichkeit nach 1870. Der Band versammelt Arbeiten zur Sozialgeschichte der Literatur, unter anderem über Strategien der Bauernaufklärung, über kulturelle Stereotypen in den deutsch-französischen Kulturbeziehungen, über Gender-Mythen und Mystifikationen im Vormärz, über den «französischen» Heine sowie über David Friedrich Strauß und die Rezeption der Religionsphilosophie Hegels; ferner geht es um Geschichtsbilder und die Mentalität der Gebildeten im Kaiserreich sowie um theoretische Fragen der Modernisierung und der literarischen Moderne um 1900.
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1.Dorfromane der Spätaufklärung

Literatur der protoindustriellen Arbeit. Johann Heinrich Pestalozzis Roman „Lienhard und Gertrud“. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 18,2 (1993), S. 53-75.

2.Siegen lernen. Über Entstehung und Funktionswandel eines nationalen Stereotyps in den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich

In: Mark Arenhövel u.a. (Hrsg.): Kulturtransfer und Kulturkonflikt. Germanica. Jahrbuch der Germanistik in Bulgarien, Neue Folge 2008, Dresden 2010, S. 85-105.

3.Hermannsschlachten als Kulturkampf. Literarische Legitimationsdiskurse zu einem nationalen Mythos.

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