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Chancen der Weiterentwicklung der Musikerziehung durch den interkulturellen Dialog zwischen Europa und Asien

Anhand der Beispiele Österreich und Südkorea

Ji Sun Kim

Das Buch beschäftigt sich in Form einer Meinungsforschung unter südkoreanischen Studierenden und Professor/innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit soziokulturellen Hintergründen und Erwartungen dieser Studierenden. Anlass ist die offensichtliche Tatsache, dass aus der westlichen Kunstmusik der Gegenwart asiatische Künstler/innen nicht mehr wegzudenken sind. Westliche Kunstmusik ist für südkoreanische Studierende nicht länger fremdes Kulturgut, vielmehr ist sie von klein auf Teil ihrer kulturellen Identität. Die Autorin legt mit ihrem Buch den Grundstein für einen besseren interkulturellen Dialog in der Musikerziehung, von dem Studierende und Ausbildungsstätten profitieren können.
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Anhang

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Im folgenden Anhang werden Maßnahmen und Pläne erwähnt, die einige der Probleme ansprechen, die in den Interviews für die Arbeit angesprochen wurden. Grundlage für die Auflistung ist Online-Recherche der Autorin sowie eine weiteres Interview mit einem Studiendekan der MDW. Diese Recherche wurde zwei Jahre nach der ersten Präsentation der Arbeitsergebnisse durchgeführt. Es soll allerdings nicht suggeriert werden, dass diese Maßnahmen direkte Reaktionen auf die Arbeit darstellen. Vielmehr soll im Sinne einer ausgewogenen Darstellung aufgezeigt werden, in welchen Bereichen die MDW Anstrengungen unternimmt, die Angebote für Studierende zu verbessern.

Die Ergebnisse und Themen der Arbeit wurden im „DissertantInnen-Kolleg 2012“ im Mai 2012 einem Publikum aus Dissertanten und Professor/innen der MDW vorgestellt. Im Anschluss an diese Präsentation entstand eine angeregte Diskussion über Möglichkeiten zum Aufbau und Ausbau eines internationalen Netzwerks für Absolvent/innen der MDW.

Laut Aussage des Studiendekans gab es etwa im Jahr 2002 den „Wunsch von Seite des Ministeriums, Alumni-Aktivitäten verstärkt zu unterstützen“. Nicht näher definierte „Kontaktplattformen“ existierten bereits für einige Bereiche der MDW, wie zum Beispiel dem Reinhardt-Seminar oder dem Filminstitut. Nun sollte „etwas geschaffen werden, dass diese Aktivitäten über das ganze Haus [Anm.: die MDW] zusammenfasst“, man hätte dann aber gemerkt, dass die einzelnen Bereiche zu unterschiedlich seien, ein Netzwerk zu schaffen, das für alle Bereiche von Nutzen wäre.

Ein spezifischer IKM Alumni-Club des Instituts für Kulturmanagement wurde im...

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