Show Less
Restricted access

Chancen der Weiterentwicklung der Musikerziehung durch den interkulturellen Dialog zwischen Europa und Asien

Anhand der Beispiele Österreich und Südkorea

Ji Sun Kim

Das Buch beschäftigt sich in Form einer Meinungsforschung unter südkoreanischen Studierenden und Professor/innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit soziokulturellen Hintergründen und Erwartungen dieser Studierenden. Anlass ist die offensichtliche Tatsache, dass aus der westlichen Kunstmusik der Gegenwart asiatische Künstler/innen nicht mehr wegzudenken sind. Westliche Kunstmusik ist für südkoreanische Studierende nicht länger fremdes Kulturgut, vielmehr ist sie von klein auf Teil ihrer kulturellen Identität. Die Autorin legt mit ihrem Buch den Grundstein für einen besseren interkulturellen Dialog in der Musikerziehung, von dem Studierende und Ausbildungsstätten profitieren können.
Show Summary Details
Restricted access

6. Planung und Durchführung der empirischen Studie

Extract

6.  Planung und Durchführung der empirischen Studie

Der empirische Teil dieser Arbeit wurde unter Verwendung von Methoden der qualitativen Sozialforschung, spezifisch des Leifadeninterviews erarbeitet und nach den von Phillip Mayring definierten Schritten ausgewertet. In diesem Kapitel wird das Fragedesign sowie die verwendeten Methoden zur Auswertung erläutert.

6.1 Datenerhebung

Zur Datenerhebung wurde die Methode des Interviews gewählt. Interviews im Rahmen der qualitativen Sozialforschung können nach Gläser/Laudel nach dem Grad ihrer Standardisiertheit kategorisiert werden.143 Demnach gibt das standardisierte Interview Wortlaut und Abfolge der Fragen sowie auch die Antwortmöglichkeiten vor, während das nicht-standardisierte Interview ohne festgelegten Fragenkatalog auskommt. Die Fragen werden hier im Rahmen des Themas während des Gesprächs frei formuliert.

Das nicht-standardisierte Interview kann weiter die Form eines narrativen Interviews annehmen, in der der/die Befragte zu einer möglichst ununterbrochenen und ausführlichen Erzählung aufgefordert wird, oder aber jene eines Leitfadeninterviews, in der Interviewfragen zwar im Vorhinein formuliert werden, der Ablauf des Interviews aber nicht fix vorgegeben ist und die Antwortmöglichkeiten weitgehend offen sind.144 Dies ermöglicht es den Befragten, das Thema frei zu kommentieren und die Beantwortung der Fragestellungen nach ihren eigenen Kriterien zu gestalten und zu gewichten.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.