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Chancen der Weiterentwicklung der Musikerziehung durch den interkulturellen Dialog zwischen Europa und Asien

Anhand der Beispiele Österreich und Südkorea

Ji Sun Kim

Das Buch beschäftigt sich in Form einer Meinungsforschung unter südkoreanischen Studierenden und Professor/innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit soziokulturellen Hintergründen und Erwartungen dieser Studierenden. Anlass ist die offensichtliche Tatsache, dass aus der westlichen Kunstmusik der Gegenwart asiatische Künstler/innen nicht mehr wegzudenken sind. Westliche Kunstmusik ist für südkoreanische Studierende nicht länger fremdes Kulturgut, vielmehr ist sie von klein auf Teil ihrer kulturellen Identität. Die Autorin legt mit ihrem Buch den Grundstein für einen besseren interkulturellen Dialog in der Musikerziehung, von dem Studierende und Ausbildungsstätten profitieren können.
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7. Forschungsergebnisse: Analyse der Interviews

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7.  Forschungsergebnisse: Analyse der Interviews

Die Auswertung der Ergebnisse aus der empirischen Forschung erfolgt in einer Form, die sich schon in der Gestaltung des Leitfadens angekündigt hat:

Wie durch die Anlage der Interviews vorgezeichnet, zieht sich die Dualität der Standpunkte von Studierenden und Lehrenden durch das ganze Kapitel und ermöglicht durch den Vergleich von übereinstimmenden und kontrastierenden Aussagen eine Interpretation der Situation sowie deren Betrachtung durch die jeweilige Personengruppe.

Für diese Arbeit wurden 14 südkoreanische Studierende an der MDW sowie acht Professor/innen befragt. Die Gliederung der Analyse erfolgt nicht chronologisch nach befragten Personen, sondern nach Themengebieten, die direkt oder indirekt für die Beantwortung der Forschungsfragen relevant sind und im Groben dem Aufbau des Leitfadens folgen.

Schon vorab ist zu erwähnen, dass es sowohl bei den Studierenden als auch den Lehrenden Aussagen und Sichtweisen gibt, die sich bei der Mehrzahl der jeweiligen befragten Personengruppe in ähnlicher Form wieder finden. Diese werden die Basis der jeweiligen Zusammenfassung bilden, während kontrastierende Aussagen zusätzlich erwähnt und berücksichtigt werden.

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