Show Less
Restricted access

Chancen der Weiterentwicklung der Musikerziehung durch den interkulturellen Dialog zwischen Europa und Asien

Anhand der Beispiele Österreich und Südkorea

Ji Sun Kim

Das Buch beschäftigt sich in Form einer Meinungsforschung unter südkoreanischen Studierenden und Professor/innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit soziokulturellen Hintergründen und Erwartungen dieser Studierenden. Anlass ist die offensichtliche Tatsache, dass aus der westlichen Kunstmusik der Gegenwart asiatische Künstler/innen nicht mehr wegzudenken sind. Westliche Kunstmusik ist für südkoreanische Studierende nicht länger fremdes Kulturgut, vielmehr ist sie von klein auf Teil ihrer kulturellen Identität. Die Autorin legt mit ihrem Buch den Grundstein für einen besseren interkulturellen Dialog in der Musikerziehung, von dem Studierende und Ausbildungsstätten profitieren können.
Show Summary Details
Restricted access

8. Resümee und Ausblick

Extract

8.  Resümee und Ausblick

8.1 Resümee

Diesem Resümee voranzustellen ist die Besinnung auf die Natur der empirischen Untersuchung als Meinungsumfrage. Dem entsprechend sind auch die Äußerungen der Studierenden und Professor/innen zu interpretieren. Das bedeutet, dass Aussagen der Interviewpartner/innen deren Abbild der Realität widergeben, aber nicht automatisch als Tatsachen angenommen werden dürfen. Nichtsdestotrotz werden diese Aussagen nicht grundlos getätigt und die Hintergründe zu analysieren und Erklärungsversuche zu unternehmen, bzw. aus diesen Empfehlungen abzuleiten soll Gegenstand dieses Kapitels sein.

Generell lässt sich vor allem aus kritischen Aussagen ableiten, dass der jeweils angesprochene Bereich in den Augen der südkoreanischen Studierenden ein Imageproblem hat. Dieses kann in tatsächlichen Mängeln begründet sein, aber auch auf Kommunikationsprobleme zwischen Professor/innen bzw. Administration und Studierenden hinweisen.

Im Laufe der für diese Arbeit abgehaltenen Interviews zeigte sich, dass die differierenden Ansichten von Professor/innen und südkoreanischen Studierenden zu den Vorzügen des Studiums an der MDW, beziehungsweise die teils ausgedrückte Unzufriedenheit der Studierenden mit ihrer Studiensituation sich wie ein roter Faden durch die Befragungen zogen.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.