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Rechenschwierigkeiten vorbeugen

Kinder mit Lernschwierigkeiten in der Entwicklung ihrer frühen mathematischen Kompetenzen unterstützen

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Christina Ostertag

Es gibt viele Ansätze für das Kindergartenalter, Rechenschwierigkeiten vorzubeugen. Die Autorin untersucht eine Methode, die die Finger als Veranschaulichungsmittel verwendet. Vorschulkinder mit Lern- und Rechenschwierigkeiten wurden im Rahmen einer Einzelfallstudie über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit der kym® gefördert. Überprüft wurden die mathematische Entwicklung und spezifische Fähigkeiten wie z. B. der Zahlensinn. Die Förderkinder erzielten nach einer kurzen Intervention deutlich höhere Lernzuwächse in ihrer mathematischen Entwicklung als die Kontrollkinder.
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4 Prävention von Rechenschwierigkeiten in der frühen Kindheit

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Ziel dieses Kapitels ist es, einen Überblick über verschiedene Ansätze und Möglichkeiten zur Prävention von Rechenschwierigkeiten zu geben. Nach einer Begriffsklärung von Prävention und deren Verankerung in der Pädagogik wird auf generelle Überlegungen zu den Inhalten einer präventiven Förderung im Bereich Mathematik hingewiesen. Es folgt ein Überblick über Förderangebote für den Kindergartenbereich in Deutschland, die bereits wissenschaftlich evaluiert wurden. Dabei wird in der Darstellung unterschieden zwischen Angeboten, die sich an alle Kindergartenkinder richten und als primär-präventive Maßnahmen bezeichnet werden (Unterkapitel 4.2) und Ansätzen, die sich an eine spezifische Gruppe von Kindern wenden, die bereits durch Entwicklungsverzögerungen aufgefallen sind (sekundär-präventive Maßnahmen, Unterkapitel 4.3). Abschließend werden Konsequenzen für eine präventive Förderung formuliert.

4.1 Vorbemerkungen

„Im pädagogischen Sinne umfasst Prävention alle Maßnahmen, die darauf abzielen, möglichst optimale Voraussetzungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in deren jeweiliger Lebens- und Lernsituation zu schaffen.“ (HEIMLICH 2009, S. 177; Hervorhebung im Original).

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