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Zivilgesellschaft im Widerstreit

Konkurrenz zwischen Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft in der Realisierung des gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls

Reinhard Hildebrandt

In der gegenwärtigen Demokratie spielt das zivilgesellschaftliche Engagement selbstbestimmter und selbstverantwortlicher Bürger eine immer größere Rolle. Sie geben sich selbst Gesetze und handeln danach, obgleich ihnen eigennütziges Handeln nicht fremd ist. Beide Verhaltensweisen bestimmen zivilgesellschaftliches Engagement. Zivilgesellschaftliche Gemeinwohlbelange treten zunehmend in Konkurrenz zu den etablierten Gemeinwohlbelangen des Staates und der Ökonomie. Dringendste Aufgabe der Gegenwart ist die Erarbeitung eines zivilgesellschaftlich orientierten gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls. Repräsentanten der Zivilgesellschaft sollten künftig gleichberechtigt mit den Entscheidungsträgern aus Staat und Ökonomie das gesamtgesellschaftliche Gemeinwohl realisieren. Geschieht dies nicht, ist die Demokratie gefährdet.
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Reinhard Hildebrandt studierte Politische Wissenschaften in Berlin. Er war Assistent und Lehrbeauftragter am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, Referent beim Informationszentrum des Senats von Berlin, freier Mitarbeiter des Goethe-Instituts Berlin in der Lehrerfortbildung für Deutschlehrer aus dem Ausland und Referent beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Er ist Vorstandsmitglied des Vereins SpreeAthen und organisiert in diesem Rahmen Vortrags- und Diskussionsabende zu philosophischen, literarischen und historischen Themen.

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