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Postkoloniale Positionen?

Die Biennale DAK’ART im Kontext des internationalen Kunstbetriebs

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Verena Rodatus

Das Buch ist ein aktueller Beitrag zur Debatte um postkoloniale Perspektiven in der Kunstwissenschaft. Im Zentrum steht die DAK’ART-Biennale, an der sich ein gängiges identitätspolitisches Dilemma zeigt: Künstlerinnen und Künstler vom afrikanischen Kontinent müssen oft nicht nur «zeitgenössisch», sondern auch «afrikanisch» sein, um im internationalen, aber weiter westlich dominierten Kunstbetrieb Anerkennung zu erhalten. Aus einer postkolonialen und gendertheoretischen Perspektive argumentiert die Autorin, dass diese Problematik im Kontext des tradierten Primitivismusdiskurses zu sehen ist. In einer differenzierten Ausstellungsanalyse fragt sie nach kritischen künstlerischen und kuratorischen Strategien der DAK’ART 2006 und entwickelt daraus Vorschläge für zeitgemäße kuratorische Ansätze.
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Dank an

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die Heinrich-Böll-Stiftung e.V., ohne deren Promotionsstipendium diese Dissertation samt der notwendigen Forschungsaufenthalte in Westafrika nur schwer realisierbar gewesen wäre. den Promotionsstudiengang Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien der Universität Oldenburg als akademischen Kontext. meine Betreuerinnen Prof. Dr. Silke Wenk und Prof. Carmen Mörsch für die inhaltliche Unterstützung.

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