Show Less
Restricted access

Umbau im baulichen Bestand – Fach- und Rechtsfragen

Series:

Edited By Stephan Mitschang

Vor dem Hintergrund der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen der städtebaulichen Entwicklung hat der Bundesgesetzgeber mit der BauGB-Novelle 2013 nach 2007 nun zum zweiten Mal auf das städtebaupolitisch neben dem Klimaschutz im Zentrum stehende Themenfeld der Innenentwicklung reagiert und damit der Bedeutung dieser Thematik für die städtebauliche Entwicklung in den Städten und Gemeinden nachdrücklich Rechnung getragen. Die damit verbundenen Fragestellungen wurden im Rahmen einer im März 2014 an der Technischen Universität Berlin abgehaltenen wissenschaftlichen Fachtagung behandelt. Dieser Tagungsband enthält die schriftlichen Fassungen der Vorträge, die im Rahmen der Tagungsveranstaltung stattfanden. Sie dienen der Planungspraxis als Handreichung für die Bewältigung des Umbaus im baulichen Bestand und tragen damit zu einer an der Innenentwicklung ausgerichteten nachhaltigen Stadtentwicklung bei.
Show Summary Details
Restricted access

Praxisberichte: Umbau im baulichen Bestand – Bericht aus Bonn

Extract



Abstract

Der Praxisbericht aus Bonn zeigt die Vielzahl von Handlungsansätzen auf, die eine Kommune verfolgen kann bzw. muss. Insbesondere die Entwicklung des Bestandes führt in Bonn zu vielen kleineren – durchaus in der Summe aber beachtenswerten – Wohnungszuwächsen. Diese kleinteilige Arbeit muss von der Kommune mit ausreichenden Kapazitäten geleistet und begleitet werden.

The case study from the city of Bonn shows the variety of interventions, that can be used by municipalities for urban development. Especially the development of small built areas leads in the sum to a remarkable increase in housing capacities. This detailed work has to be accompanied by the municipalities.

1.  Ausgangssituation

Bei einer Gesamtfläche des Stadtgebiets Bonns von etwa 141 km² entfallen ca. 43 % auf die Siedlungsfläche (60,6 km²) und ca. 57 % auf Freiflächen (80,7 km²). Waldflächen mit rund 41,8 km² stellen den größten Anteil der Freiflächen, es folgen landwirtschaftliche Flächen mit 24,2 km², Grünflächen mit 7,2 km² und Wasserflächen mit 5,7 km². Bei den Siedlungsflächen machen die Wohnbauflächen mit ca. 36,7 km² den größten Anteil aus, es folgen gemischte Bauflächen mit 5,5 km², sowie Sonderbauflächen und gewerbliche Bauflächen mit jeweils 5,2 km².

Weite Teile des Siedlungsbereichs sind durch verbindliche Bebauungspläne planungsrechtlich gefasst. Mehr als 1.100 rechtskräftige Bebauungspläne unterschiedlichen Alters liegen für...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.