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Die Getrennt- und Zusammenschreibung im Deutschen von 1700–1900

Untersuchungen von orthographischen Regelwerken und zeitgenössischem Schreibgebrauch

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Susan Herpel

Das Buch präsentiert einen Gesamtblick auf die Getrennt- und Zusammenschreibung im Deutschen von 1700–1900. Dazu hat Susan Herpel ein Analyseraster erarbeitet, das alle Wortartenbereiche einschließt. Dieses dient der Untersuchung der Getrennt-, Bindestrich- und Zusammenschreibung in orthographischen Regelwerken sowie Grammatiken und in Gebrauchstexten des Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert. Die Ergebnisse setzt die Autorin zueinander und zur heute gültigen Orthographie in Relation. Entwicklungslinien der GZS werden so für alle Wortartenbereiche für die Zeit von 1700–1900 präzise beschrieben. Tabellarische Übersichten, die den zeitgenössischen Schreibgebrauch durch die Aufnahme aller für die GZS relevanten Textbelege dokumentieren, können außerdem online abgerufen werden.
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4. Die GZS in Regelwerken und Gebrauchstexten des 18. Jahrhunderts

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4.Die GZS in Regelwerken und Gebrauchstexten des 18. Jahrhunderts

4.1Auswahl der Regelwerke

In diesem Kapitel wird die GZS in Regelwerken und Gebrauchstexten des 18. Jahrhunderts untersucht. Grundlage der Analysen bietet das im letzten Abschnitt (vgl. 3.4) vorgestellte Analyseraster. Das bedeutet, dass die Rasterkategorien in gleicher Weise auf die Regelwerke wie auf das Textkorpus angewendet werden. Dadurch wird die Voraussetzung für eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse geschaffen. Ziel dieses Kapitels ist es, Entwicklungslinien der GZS sowohl in den Ausführungen der Regelwerke als auch im Schreibgebrauch des 18. Jahrhunderts zu skizzieren und diese aufeinander zu beziehen. Es ist verständlich, dass auf Grund des eingeschränkten Umfanges des ausgewählten Textkorpus lediglich Tendenzen in der Entwicklung der GZS im 18. Jahrhundert aufzeigbar sind. Dieser Fakt muss bei sämtlichen in diesem Kapitel vorgenommenen Wertungen der Ergebnisse beachtet werden.

Die Auswahl der zu analysierenden Grammatiken und Orthographielehren erfolgte nach Beschäftigung mit der sprachwissenschaftlichen Fachliteratur, u. a. EWALD (vgl. 2004, 33), KROHN (2001).68

Für die Untersuchung der GZS im 18. Jahrhundert wurden folgende Regelwerke ausgewählt:

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