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Häusliche Gewalt und Polizeirecht

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Gabriele Gorn

Die Autorin erarbeitet eine für den juristischen Sprachgebrauch einheitliche Definition häuslicher Gewalt. Neben rechtsgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen untersucht sie dazu auch Kriterien aus wissenschaftstheoretischer Perspektive. Die verschiedenen polizeilichen Verweisungsmaßnahmen werden von ihr voneinander abgegrenzt und unter dem Aspekt der Normenkonkurrenzen qualifiziert. Vor dem Hintergrund der Grundrechte erörtert die Autorin Anforderungen an die genannten Spezialermächtigungen. Als rechtspolitische Konsequenz regt sie die Ergänzung der polizeilichen Schutzgüter um Gesundheit, sexuelle Selbstbestimmung und bedeutende Sach- und Vermögenswerte sowie eine parallele Erweiterung des zivilrechtlichen Gewaltschutzes an.
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1. Teil: Gewalt und Recht

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Auf dem Weg zu einer – dieser Arbeit im Weiteren zugrunde zu legenden - sprachlichen Fixierung des sozialen Phänomens der häuslichen Gewalt sowie einer juristischen Definition soll zunächst der Begriff der „Gewalt“ im Allgemeinen analysiert werden. Denn die inhaltliche Bestimmung häuslicher Gewalt aus der Begrifflichkeit „der“ Gewalt herzuleiten und zu anderen speziellen Gewaltbegriffen abzugrenzen, ist nicht nur Voraussetzung der notwendigen Sachverhaltserfassung in der sozialen Realität, sondern hat letztlich auch die Grundlage zu bilden für die Bewertung der Hinlänglichkeit bzw. Unzulänglichkeit des entsprechenden polizeirechtlichen Instrumentariums.

A. Allgemeine Definitionen

I. Etymologie

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