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Das Ehegattensplitting

Eine soziologische Analyse zur monetären Ressourcenverwaltung in der Ehe und zum Halbteilungsgrundsatz

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Petra Eden

Im Buch wird der Frage nachgegangen, ob das im Jahr 1958 eingeführte Ehegattensplitting im Zuge des gesellschaftlichen Wandels heute noch zeitgemäß ist und den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts an den sog. Halbteilungsgrundsatz gerecht wird. Dazu zeigt die Autorin die rechtlichen Grundlagen und die historische Entwicklung der Ehegattenbesteuerung sowie die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe bei Einführung des Ehegattensplittings auf. Sie exploriert 47 Einkommensteuerfälle von miteinander verheirateten Paaren, ergänzt diese durch standardisierte Nachfragen und kommt zu dem Ergebnis, dass das Ehegattensplitting nicht mehr der aktuellen gesellschaftlichen Realität entspricht. Dies wird auch durch die Analyse der Paartypen bei der Verwaltung ihrer monetären Ressourcen bestätigt. Auch der Halbteilungsgrundsatz lässt sich insbesondere bei der Verwaltung des Vermögens nicht bestätigen.
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7 Empirische Ergebnisse

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Zur Auswertung des empirischen Materials, bestehend aus den Daten der 47 Steuerakten von miteinander verheirateten Paaren sowie den Ergebnissen der ergänzenden standardisierten Nachfragen bzw. narrativen Interviews in einem Erhebungsbogen (Anlage 1), wurde ein Katalog mit 280 Einzelfragen entwickelt. Der Fragenkatalog ist als Anlage 2 beigefügt und fragt systematisch alle für diese Untersuchung relevanten Daten, wie z. B. die Höhe des Splittingvorteils, die Höhe der Einkünfte, das Alter und den Beruf der Eheleute, die Zahl der Kinder, die (rechtlichen) Zugriffsmöglichkeiten auf das Einkommen und das Vermögen oder die Kostentragung in der Familie ab.

7.1 Häufigkeitsauswertung

Das Datenmaterial der 47 Steuerfälle wurde anschließend an diesen Fragenkatalog angelegt. Mittels Auszählung der Ergebnisse wurde eine Häufigkeitsauswertung vorgenommen, deren Ergebnis in dem als Anlage 2 beigefügten Fragenkatalog ebenfalls enthalten ist. Im Rahmen dieser Auswertung sind die folgenden Häufigkeiten und Korrelationen auffällig:

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