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Rechtsfragen der Regulierung außerbörslicher derivativer Finanzinstrumente

Zur neuen Marktinfrastruktur in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten von Amerika und Singapur

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Philipp Gergen

Die Marktinfrastruktur außerbörslicher Derivate unterliegt einem enormen regulatorischen Wandel, der von erheblicher wirtschaftlicher Relevanz ist. Das Buch analysiert, wie die Europäische Union, die Vereinigten Staaten von Amerika und Singapur diese internationale Reform in ihre Rechtsordnungen implementiert haben. Der Autor erarbeitet eine detaillierte Bestandsaufnahme der jeweiligen Regelungen und führt sie einer rechtsvergleichenden Analyse sowie übergreifenden Bewertung zu. Darüber hinaus geht die Untersuchung der Frage nach, wie die Kapitalerhaltung europäischer zentraler Gegenparteien optimiert werden kann. Es werden konkrete Lösungsvorschläge entwickelt, die diese systemrelevanten Knotenpunkte wirksamer vor finanziellen Verlusten schützen sollen und insofern einen Beitrag leisten, die Finanzmarktarchitektur stabiler zu gestalten.
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Kapitel 2 – Elemente der neuen internationalen Marktinfrastruktur im Vergleich

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„Erfahrung nährt die Vorsicht.“

Elfriede Hablé, *1934

Bisher wurden im ersten Kapitel die Grundlagen für die weitere Untersuchung gelegt. Es wurden die prägenden begrifflichen Merkmale derivativer Instrumente dargelegt, ihre Relevanz hervorgehoben und eine systematische Einordnung vorgenommen. Sowohl die Chancen als auch die Risiken dieser Finanzinstrumente wurden thematisiert und bestimmte Produktarten näher behandelt. Weiterhin wurde die Marktinfrastruktur für Derivate in Handel und Abwicklung untergliedert und deren wesentliche Merkmale herausgearbeitet. Dabei wurde insbesondere die Abwicklung über eine zentrale Gegenpartei näher beleuchtet. Letztlich wurde der Vertragsschluss zwischen dem zentralen Kontrahenten und seinen Clearingmitgliedern am Beispiel der Eurex Clearing AG für Zinssatzswaps in zivilrechtlicher Hinsicht analysiert und ein neuer Ansatz entwickelt.

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