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Rechtsfragen der Regulierung außerbörslicher derivativer Finanzinstrumente

Zur neuen Marktinfrastruktur in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten von Amerika und Singapur

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Philipp Gergen

Die Marktinfrastruktur außerbörslicher Derivate unterliegt einem enormen regulatorischen Wandel, der von erheblicher wirtschaftlicher Relevanz ist. Das Buch analysiert, wie die Europäische Union, die Vereinigten Staaten von Amerika und Singapur diese internationale Reform in ihre Rechtsordnungen implementiert haben. Der Autor erarbeitet eine detaillierte Bestandsaufnahme der jeweiligen Regelungen und führt sie einer rechtsvergleichenden Analyse sowie übergreifenden Bewertung zu. Darüber hinaus geht die Untersuchung der Frage nach, wie die Kapitalerhaltung europäischer zentraler Gegenparteien optimiert werden kann. Es werden konkrete Lösungsvorschläge entwickelt, die diese systemrelevanten Knotenpunkte wirksamer vor finanziellen Verlusten schützen sollen und insofern einen Beitrag leisten, die Finanzmarktarchitektur stabiler zu gestalten.
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Kapitel 3 – Konsequenzen und Optimierungspotentiale

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„Ewig wird es unmöglich sein, Grad und Werk einer Krisis und besonders ihre Verbreitungsfähigkeit beim Beginn richtig zu schätzen.“

Jacob Burckhardt, 1818–1897

Nachdem im zweiten Kapitel die Regelungen der einzelnen Vergleichsjurisdiktionen detailliert analysiert wurden, sollen nun im letzten Kapitel dieser Untersuchung die gewonnenen Erkenntnisse einer übergreifenden Bewertung zugeführt werden. Anschließend wird im zweiten Abschnitt untersucht, inwiefern aus den Regelungen der betrachteten außereuropäischen Jurisdiktionen Optimierungspotentiale für die Kapitalerhaltung europäischer zentraler Gegenparteien geschöpft werden können. Schließlich werden diese Erkenntnisse im dritten und vierten Abschnitt auf die europäische Normsetzungs- und Normdurchsetzungsebene überführt und konkrete Vorschläge erarbeitet, wie die Kapitalerhaltung europäischer zentraler Gegenparteien verbessert werden kann.

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