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«Freifahrtschein» für Vermögende?

Die Ausgleichsfähigkeit und Ausgleichsbereitschaft des Treupflichtigen und ihre Auswirkungen auf die Untreuestrafbarkeit gemäß § 266 StGB

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Charlotte Dobers

Die Autorin befasst sich mit der Frage der Berücksichtigung von Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft im Rahmen des Untreuetatbestands gemäß § 266 StGB. Ihr zufolge sind die Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft des Treupflichtigen im Einklang mit der bisherigen Rechtsprechung bei der Prüfung der Untreuestrafbarkeit zu berücksichtigen. Dadurch wird dem Treupflichtigen kein «Freifahrtschein» dafür ausgestellt, mit dem anvertrauten Fremdgeld bis zur Grenze der eigenen finanziellen Möglichkeiten beliebig zu verfahren. Eine bei Ausgleichsfähigkeit und -bereitschaft vorgenommene Handlung ist – vor dem Hintergrund, dass das Vermögen das einzige von § 266 StGB geschützte Rechtsgut ist – weder strafwürdig noch strafbedürftig. Allerdings spricht sich die Autorin für eine Verortung im Rahmen der objektiven Zurechnung aus.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Januar 2013 an der Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaft – zur Prüfung eingereicht. Im September 2014 wurde die Arbeit vom Promotionsausschuss als Dissertation angenommen. Das Promotionsverfahren fand mit der mündlichen Prüfung am 21. Oktober 2014 seinen Abschluss. Rechtsprechung und Literatur befinden sich auf dem Stand Januar 2013.

Mein Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Professor Dr. Frank Saliger, für die Betreuung dieser Arbeit. Durch seine Vorlesungen hat er den Grundstein für mein Interesse am Wirtschaftsstrafrecht geweckt. Herrn Professor Dr. Thomas Rönnau danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens.

Von ganzem Herzen danke ich meinen Eltern und meiner Großmutter für ihre unermüdliche, liebevolle und in jeglicher Hinsicht großzügige Unterstützung. Ihr Rückhalt und ihre Ermutigungen begleiten mich stets. Schließlich danke ich Moritz für viel Geduld und noch viel mehr Verständnis.

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